Reifen-Hersteller Pirelli schlägt Alarm! Die neue Steilkurve in Madrid wird zur extremen Belastungsprobe für die Pneus.
Alarmstufe Rot in der F1Reifen-Hersteller Pirelli bereitet neue Horror-Steilkurve Sorgen

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Der italienische Reifen-Hersteller Pirelli macht sich Sorgen. (Symbolbild)
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Die neue Steilkurve auf der F1-Strecke in Madrid ist eine echte Belastungsprobe für die Formel-1-Pneus. Jetzt redet der Ausrüster Tacheles, eine Woche vor der Premiere auf dem Madring in der spanischen Hauptstadt.
Noch bevor der neue Formel-1-Kurs in Madrid überhaupt eröffnet ist, kommt eine deutliche Ansage vom italienischen Reifen-Spezialisten Pirelli. Die berüchtigte Steilkurve „La Monumental“ stellt eine enorme Herausforderung für die Gummis dar, die sogar die Piste in Zandvoort in den Schatten stellen soll.
„La Monumental“ in Madrid: Eine echte Materialschlacht
Pirelli rechnet vor: Diese langgezogene, extrem geneigte Passage könnte 20 bis 30 Prozent zusätzliche Energie auf die Reifen übertragen, verglichen mit dem ähnlichen Abschnitt in Zandvoort. Ein Sprecher des Unternehmens machte es unmissverständlich klar: „Es ist härter als Zandvoort, das kann ich Ihnen sagen“. Da die Kurve vom Grip und nicht von der Motorleistung abhängt, werden die Piloten konstant an ihre Grenzen gehen müssen.
Was macht diese Kurve so brutal? Mit etwa 550 Metern Länge und einem Gefälle von bis zu 24 Prozent ist „La Monumental“ die ausgedehnteste und eine der krassesten Steilkurven im gesamten Rennkalender. Die andauernde Belastung und die enormen Druckkräfte sind ein Härtetest für die Reifenkonstruktion und Gummimischung. Für das Event in Madrid hat Pirelli bereits die mittleren Mischungen C2, C3 und C4 ausgewählt, die im Zentrum der aktuellen Produktpalette stehen.
Madring: Pirelli schlägt vor F1-Premiere Alarm
Einen ersten Eindruck verschaffte sich Ferrari bereits Anfang Juni als erstes Formel-1-Team auf dem neuen Stadtkurs. Im Rahmen eines von der FIA erlaubten „Filming Day“ legten Lewis Hamilton und Charles Leclerc jeweils bis zu 100 Kilometer zurück. Auf diesem Kurs wird ab 2026 der Große Preis von Spanien ausgetragen, der vom 11. bis 13. September 2026 seine Premiere feiern wird.
Der Madring, der den Grand Prix von Spanien aus Barcelona übernimmt, wird schon jetzt als eine der fahrerisch forderndsten Pisten der Saison gehandelt. Mit insgesamt 22 Kurven und der ikonischen Steilkurve im Zentrum müssen die Rennställe ihre Abstimmungen und Taktiken komplett überdenken. Die erste richtige Feuerprobe für die Pneus rückt näher – und die Prognose von Pirelli deutet darauf hin, dass „La Monumental“ ihrem Namen alle Ehre machen wird. (red)
