Formel 1 ist zurück! Leclerc schlägt Verstappen in Miami.
„Wie eine Dampflok“Mercedes-Pilot klagt über Motor, Leclerc gewinnt Miami-Training

Copyright: Rebecca Blackwell/AP/dpa
Ferrari-Pilot Charles Leclerc rast in Miami an die Spitze der Zeitentabelle.
Die Formel 1 meldet sich nach einer fünfwöchigen Unterbrechung eindrucksvoll zurück! In Miami gab es gleich eine Überraschung: Charles Leclerc setzte im Ferrari die schnellste Zeit des Trainings. Mit einer Runde von 1:29,310 Minuten ließ der Pilot aus Monaco den Favoriten Max Verstappen hinter sich.
Für Verstappen reichte es nur für den zweiten Platz, mit einem Abstand von 0,297 Sekunden. Auf dem Miami International Autodrome sicherte sich Oscar Piastri, der Gewinner des Vorjahres, im McLaren den dritten Platz (+0,448 Sekunden). Die Session dauerte diesmal 90 Minuten, eine Reaktion der Verantwortlichen auf massive Beschwerden über das Qualifying-Format und Sicherheitsbedenken.
Hülkenberg noch nicht in Top-Form
Was ist mit der deutschen Hoffnung im Starterfeld? Für Nico Hülkenberg im Audi sprang nur der 15. Rang heraus. Vor der entscheidenden Sprint-Qualifikation um 22.30 Uhr MESZ gibt es also noch einiges zu tun. Diese Übungseinheit war die einzige Gelegenheit zum Testen vor der Quali.
Der Grund für die wochenlange Zwangspause: Die Grand Prix in Bahrain sowie in Saudi-Arabien fielen aufgrund des Iran-Kriegs aus. Die Regelhüter nutzten diese unerwartete Auszeit für Anpassungen am Regelwerk.
Sorgen bei Mercedes: Motor klingt „wie eine Dampflok“
Die Trainingssession verlief zwar größtenteils ruhig, doch bei Mercedes gab es ordentlich Probleme. Ausgerechnet der 19-jährige WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli musste sein Fahrzeug frühzeitig parken. Ein Defekt an der Antriebseinheit zwang ihn zum Stopp, am Ende stand für ihn Platz fünf zu Buche.
Teamkollege George Russell, der aktuell auf dem zweiten WM-Platz liegt, belegte den sechsten Rang und zeigte sich vom Motorsound genervt. Der Brite staunte über den seltsamen Klang seines Autos: „Er macht Geräusche wie eine Dampflok“. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
