Formel 1 Chaos bei Hitze-Grand-Prix in Barcelona, Fans klagen: „Riskiert das Leben von Menschen“

Auf den Zuschauerrängen schützen sich unzählige Zuschauer mit Sonnenschirmen vor der Hitze.

Bei 34 Grad im Schatten: Tausende Fans an der Formel-1-Strecke in Barcelona am 22. Mai 2022.

Beim Großen Preis von Barcelona wird die mehr als schlechte Organisation kritisiert. Es gibt zu wenig Getränke und Essen bei Temperaturen von 34 Grad im Schatten.

Am Sonntag (22. Mai 2022) steht in Barcelona das nächste Formel-1-Rennen der Saison an. Mehrere Tausend Zuschauer verfolgten bereits das Training und das Qualifying am Circuit de Barcelona-Catalunya.

Doch jetzt haben die Fans, die mehr als schlechte Organisation beim Grand Prix in Spanien auf härteste kritisiert. Die Zustände seien teilweise unhaltbar bei Temperaturen von 34 Grad im Schatten.

Unhaltbare Zustände beim Großen Preis von Spanien

In den sozialen Medien wurde am Samstag und Sonntag von stundenlangen Wartezeiten bei der An- und Abreise, unzureichender Versorgung mit Essen und Getränken bei großer Hitze sowie allgemein viel Frust um den Grand Prix in der Nähe von Barcelona berichtet.

So schrieb ein Twitter-User beispielsweise: „Ich habe noch nie eine so schlechte Organisation bei einem Formel-1-Renne gesehen. Menschen zittern hier und fallen in Ohnmacht, weil sie eine Stunde auf eine Wasserflasche warten müssen.“

Ein weiterer Fan kommentierte auf der Plattform Twitter: „Dieses absolute Chaos riskiert das Leben von Menschen. Kein geregelter Ablauf, keine Schilder und keine Hilfe. Schlechteste Organisation bei solch einem Event. Ihr seid es nicht würdig, ein Formel-1-Rennen zu veranstalten.“

Nach dem Qualifying am Samstag hatten laut der Berichte einige Zuschauer bis zu fünf Stunden für den rund 30 Kilometer langen Weg von der Strecke in die nahe Metropole Barcelona benötigt. Auch im öffentlichen Nahverkehr kam es zu großen Problemen, zu viele Menschen wollten zu wenige Züge und Busse nutzen.

Die größte Schwierigkeit bestand darin, das Areal um den Circuit de Barcelona-Catalunya überhaupt zu verlassen. Ordner und Polizei regelten zu selten den Verkehr, bei einem Zulauf von rund 100 000 Zuschauern pro Tag erwies sich das als ein großer Fehler. Vor dem Rennen am Sonntag verbesserte sich die Situation augenscheinlich nicht.

Insgesamt hatten die Organisatoren an den drei Tagen in Katalonien mit mehr als 300 000 Zuschauern und damit einer Rekordkulisse gerechnet, trafen aber nicht die nötigen Vorbereitungen.

Reagiert wurde am Sonntag bei Temperaturen von 34 Grad im Schatten und mehr zumindest mit mehr Personal an den Versorgungsständen. Zum Verkehrschaos äußerten sich die Organisatoren zunächst nicht. (dpa)

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