Der Kurs in Madrid ist neu – und gilt als gefährlich. Noch bevor die Formel-1-Autos auf den Madring fuhren, kam es im Formel-2-Training zu einem heftigen Unfall.
„Kann mir kein Rennen vorstellen“Heftiger Unfall befeuert Sorgen in der Formel 1

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Rettungskräfte nach dem Crash in der Formel 2 in Madrid am 11. September 2026 im Einsatz.
In der Formel 1 sind die Sorgen vor schweren Unfällen bei der Premiere der neuen Strecke in Madrid groß. Im Vorlauf des ersten Trainings in der Königsklasse des Motorsports hat es in der Formel 2 nun bereits ein erstes Mal heftig geknallt.
Der Thailänder Tasanapol Inthraphuvasak krachte am Freitag (11. September 2026) mit seinem Rennwagen ausgangs Kurve 19 mit großer Wucht rücklings in die Streckenbegrenzung. Der 20 Jahre alte Pilot stieg selbstständig aus dem schwerst beschädigten Wagen aus, der dann auch noch Feuer fing. Schwarzer Rauch stieg auf.
Madrid-Strecke für Piloten noch komplett unbekannt
Durch den Streckenzaun versuchten Stewards den Brand offensichtlich mit einem Wasserschlauch zu löschen, ehe dann ein Feuerlöscher zum Einsatz kam.
Auch zwei Rettungsfahrzeuge fuhren auf die in einigen Teilen nur schwer zugängliche Strecke und hielten mitten auf der Fahrbahn. Die Aufräumarbeiten dauerten eine Weile. Die Bilder befeuerten die schon im Vorfeld des Rennwochenendes entbrannten Diskussionen über die Sicherheit auf dem Kurs in der spanischen Hauptstadt.
„Diese Strecke bereitet mir wirklich Bauchschmerzen“, kommentierte ein Fan bei X. In einem anderen Kommentar kritisierte ein X-User: „Ich kann mir ein komplettes Rennen hier einfach nicht vorstellen. Entweder es wird das komplette Chaos oder das langweiligste Rennen aller Zeiten.“
Williams-Teamchef James Vowles (47) hatte bereits vorab von einer „Killerstrecke für die Autos“ gesprochen, nachdem sich bei Testfahrten der Formel 3 zahlreiche Unfälle ergeben hatten.
Der Madring ist neu im Formel-1-Rennkalender. Er gilt als sehr anspruchsvoll wegen der schnellen und engen Kurven, zudem gibt es einige Passagen, in denen die Fahrer kaum sehen, was etwas weiter vor ihnen passiert.
Auslaufzonen sind Mangelware auf dem Kurs an der Messe der spanischen Hauptstadt. In den Trainings-Sessions am Freitag haben die Fahrer die Gelegenheit, sich auf der ungewohnten Strecke zurechtzufinden. (bc/dpa)
