Formel 1 Miami-Premiere steht an: Fake-Detail verwundert auf neuer Strecke in den USA

Sergio Pérez fährt für einen Werbe-Film seines Teams Red Bull zum Grand Prix der USA durch die Straßen von Miami

Sergio Pérez fährt für einen Werbefilm seines Teams Red Bull zum Grand Prix der USA durch die Straßen von Miami. Das Rennen findet am 8. Mai 2022 statt.

Die Formel 1 macht Halt in Miami – und die Premiere auf der neuen Strecke hält gleich mehrere spannende Details bereit. Besonders beim neu angelegten Hafen lohnt ein genauerer Blick.

Größer, schneller, schriller – die USA versuchen seit jeher, uns Europäer zu übertrumpfen. Auch beim nächsten Formel-1-Rennen in Miami (8. Mai, 21.30 Uhr, Sky) setzen sie in der an Superlativen nicht armen Königsklasse des Motorsports neue Maßstäbe.

Die neue Strecke rund um das Hard Rock Stadium des NFL-Klubs Miami Dolphins bekommt sogar einen Strandbereich und einen Fake-Hafen.

Formel 1: Miami-Rennen bietet anspruchsvolle Strecke

Miami heiß – das Rennen wird zwar wie einer seiner US-Vorläufer in Las Vegas (1981-82) auf einem Parkplatz ausgetragen. Aber im Vergleich zum damaligen Ceasars Palace-Areal bietet das Miami International Autodrome ein für Formel-1-Ansprüche anspruchsvolles Strecken-Layout und spektakuläre Plätzen für die angepeilten 80000 Zuschauer.

„Wir haben versucht, eine Strecke zu bauen, die den Fahrern gefällt, auf einem Gelände, das den Fans ein einzigartiges Erlebnis bietet“, sagt Streckenchef Richard Cregan (61), der früher Teammanager bei Toyotas Kölner Formel-1-Team war.

Miami-Rennen der Formel 1: Stadtkurs mit 19 Kurven

Die 5,41 km lange Strecke mit 19 Kurven wurde von der britischen Firma Apex Circuit Design entworfen. „Es handelt sich um einen Stadtkurs mit einigen wirklich anspruchsvollen Kurven“, erklärt Streckendesigner Charles Metcalfe. „Es gibt aber auch sehr lange Geraden und Hochgeschwindigkeitskurven, die nach einer Abstimmung mit wenig Abtrieb verlangen“.

Auf der 1,28 km langen Gerade sollen die neuen Formel-1-Boliden auf etwa 320 km/h beschleunigen. Zusätzlich sollen drei DRS-Zonen spannende Highspeed-Überholmanöver garantieren.

Damit die Fans den besten Blick aufs Racing haben und ein Miami-Vice-Gefühl aufkommt, wurden einmalige Areale geschaffen. Es gibt eine Beach-Sektion mit Palmen und Strand und sogar eine „Marina“: einen wasserlosen Hafen, an dessen Pier sechs Yacht-Attrappen „ankern“. Es sind die teuersten Plätze für gut betuchte Fans, die in Miami mal Monaco-Atmosphäre schnuppern wollen.

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