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Antonelli siegt in AustinKimis Krönung um ein Rennen vertagt

Kimi Antonelli in seinem Boliden auf der Strecke.

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Kimi Antonelli hat in Austin gewonnen, ist aber noch nicht Weltmeister.

Kimi Antonelli hat in Austin gewonnen, noch ist er aber nicht Formel-1-Weltmeister. Der Italiener muss noch etwas warten.

Wunderkind Kimi Antonelli (20) rast weiter seinem ersten WM-Titel entgegen, muss aber noch eine Woche auf seine Krönung warten. Der Italiener gewann auch den US-Grand-Prix in Austin und erhöhte seinen WM-Vorsprung auf seine Verfolger George Russell (28, Mercedes) und Lewis Hamilton (41, Ferrari) weiter.

Doch weil die Briten Achter und Vierter wurden, ist Antonelli noch nicht ganz am Ziel seiner Träume. Die Krönung zum jüngsten Weltmeister der Geschichte dürfte aber am Sonntag in Mexiko erfolgen.

Max Verstappen in Austin auf dem Podium

Das Podium im wie immer stimmungsvollen Austin komplettierten Ferrari-Speerspitze Charles Leclerc (29) und Vierfach-Weltmeister Max Verstappen (29), der nach seinen ersten Saisonsiegen in Baku und Singapur seinen Aufwärtstrend untermauerte.

Der Start und der spätere Dreikampf um Platz zwei waren das Unterhaltsamste der Antonelli-Prozession. Der WM-Spitzenreiter kam super weg, Verstappen neben ihm dagegen weniger. Der Red Bull verlor viel Boden und wurde in den S-Kurven sensationell von Leclerc überholt. Doch das ließ sich „Mad Max“ nicht bieten und holte sich Platz zwei wenig später wieder.

Im späteren Verlauf tauschten die Führenden wegen unterschiedlicher Strategien die Plätze. Red Bull versuchte durch einen Undercut (früherer Reifenwechsel) mit Verstappen, Antonelli unter Druck zu setzen. Doch Mercedes blieb bei der Ein-Stopp-Strategie für Antonelli, und nach Verstappens zweitem Stopp übernahm der wieder die Führung und der Holländer fiel kurz auf Rang fünf zurück.

Acht Runden vor Schluss überholten Verstappen und Leclerc den durch Taktik nach vorne gespülten Noch-Weltmeister Lando Norris (McLaren), der Fünfter wurde.

Russell spielte auch in Austin den Ritter von der traurigen Gestalt. Nach seinem miesen Qualifying (6.) handelte er sich früh eine Fünf-Sekunden-Strafe wegen mehrmaligen Verlassens der Strecke ein und fiel auf Rang acht zurück.

Ein Rennen zum Vergessen lieferte Audi-Routinier Nico Hülkenberg – und das ausgerechnet am Tag der großen Verkündung von Konzernchef Gernot Döllner zusammen mit US-Präsident Donald Trump, die Premium-SUVs künftig in einem neuen US-Werk in Georgia bauen zu lassen.

Der Emmericher kam beim Start kaum vom Fleck, wo er sechs Plätze verlor und sich am Ende auf seinem Stammplatz elf wiederfand. Sky-Experte Ralf Schumacher orakelte: „Da muss was am Auto gewesen sein, weil so eine schlechte Reaktionszeit kann er ja eigentlich nicht haben.“ Teamkollege Gabriele Bortoleto wurde 13.