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Alonso rastet vor Mexiko ausWeltmeister watscht Fahrerfeld in Formel 1

Fernando Alonso platzt der Kragen: Nach dem Crash in Austin teilt der Spanier knallhart gegen seine Kollegen aus.

Zoff-Alarm im Motorsport-Zirkus! Vor dem Mexiko-Grand-Prix redet sich Fernando Alonso (45) mächtig in Rage. Eine pauschale Klatsche kassiert dabei ungefähr jeder dritte Konkurrent im Starterfeld.

Der zweifache Champion redet mal wieder kompletten Klartext. Zwar gehen die Boliden erst am Sonntag ab 21 Uhr auf die Strecke, aber hinter den Kulissen kochen die Emotionen jetzt schon gewaltig hoch.

Bittere Abrechnung mit den Konkurrenten

Grund für den dicken Hals ist ein Crash unmittelbar beim Rennbeginn vergangene Woche in Austin. Während der spanische Routinier von Position zwölf losfuhr, stand Alex Albon (30) lediglich auf dem 17. Platz. Gleich im ersten Umlauf drehte der Pilot im Williams mächtig auf und kassierte prompt drei Rivalen ein. Kurz darauf krachten die zwei Kontrahenten jedoch aneinander. Das berichtet „bild.de“.

Der Aston-Martin-Star wollte sich eigentlich gerade den Haas-Rennwagen von Esteban Ocon (30) schnappen – doch plötzlich donnerte Albon voll in seinen Dienstwagen hinein. Das bittere Resultat: Der Bolide war ramponiert und verlor sogar Stücke am Unterboden. Mehr als der 16. Rang sprang beim Zieleinlauf für den Iberer dadurch nicht mehr heraus. Nach dem Abwinken schob der Altmeister deshalb mächtig Frust.

Sein anschließendes Statement fiel dementsprechend gnadenlos aus. Der 45-Jährige wetterte los: „Wenn man von hinten startet, geht man immer dieses Risiko ein. Ich glaube, den Fahrern im hinteren Drittel des Fahrerfelds mangelt es einfach an Qualität, wie wir an Alex gesehen haben. Er hat wohl vergessen, dass Kurve 11 vor ihm ist und er links rum fahren muss.“

Wie reagiert der Beschuldigte darauf? Bisher schweigt der für Thailand fahrende Williams-Profi komplett zu dieser heftigen Attacke. Lediglich den Unfallhergang selbst hatte er zuvor aus seinem Blickwinkel erklärt: „Ich habe versucht, auszuweichen und auf den Kerb zu fahren, aber das ist mir nicht ganz gelungen. Ich gehe davon aus, dass sein Auto beschädigt wurde – ich weiß jedenfalls, dass meines Schaden genommen hat und ich den Rest des Rennens mit einem kaputten Flügel herumfahren musste.“

Allzu lange wird er dem Thema aber wohl nicht mehr ausweichen können. Schließlich wurde der 30-Jährige von den Verantwortlichen der Königsklasse für den kommenden Donnerstag zur offiziellen Medienrunde an der Rennstrecke Autódromo Hermanos Rodríguez beordert. Spätestens auf diesem Podium bietet sich für Albon die perfekte Bühne, um auf Alonsos Giftpfeile zu kontern.

Ganz nebenbei nutzt der Spanier sein Donnerwetter gegen die Hinterbänkler auch noch für einen deutlichen Weckruf an die eigene Crew. Er nimmt seinen Rennstall mit klaren Worten in die Pflicht: „Es muss uns gelingen, das Auto so schnell zu machen, dass ich nicht mehr von da hinten starten muss.“ (red)