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Ärger um 0,1 km/hF1-Fahrer verliert Podiumsplatz wegen Mini-Verstoßes

Grand Prix von Monaco

Copyright: Fatima Shbair/AP/dpa

Alpine-Teamchef Flavio Briatore kündigt Einspruch an.

Monaco-Beben nach Strafen-Welle: Alpine protestiert.

Riesen-Aufruhr nach dem Monaco-Rennen! Das Alpine-Team protestiert nach einer Welle von Sanktionen für Geschwindigkeitsüberschreitungen in der Boxengasse und ficht das Resultat an. „Diese Strafen wurden gegen mindestens vier Teams verhängt, was einen starken Grund für eine Überprüfung darstellt“, so die deutlichen Worte von Teamchef Flavio Briatore einige Stunden nach dem Finale in Monte-Carlo.

Besonders bitter erwischte es Alpine-Pilot Pierre Gasly. Er überquerte die Ziellinie als Dritter, wurde aber durch eine Zeitstrafe auf den siebten Platz degradiert. Der Traum vom Podium – einfach weg! An seiner Stelle durfte Isack Hadjar von Red Bull jubeln. Für Gasly ein unfassbarer Tiefpunkt. „Ich habe mir zehn Jahre den verdammten Hintern abgearbeitet für einen solchen Moment, wir haben alles richtig gemacht. Ich glaube nicht, dass mich gerade irgendwas mehr schmerzen könnte“, offenbarte der am Boden zerstörte Franzose gegenüber dem Fachportal „The Race“. Er ist sich sicher, dass es bei den Sanktionen nicht mit rechten Dingen zuging.

Technik-Panne schuld am Strafen-Chaos?

In der Boxengasse von Monte-Carlo ist eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h vorgeschrieben. Das Alpine-Team und Gasly sind überzeugt, nachweisen zu können, dass er sich an dieses Limit gehalten hat. Und sie stehen nicht alleine da: Auch Ferrari-Pilot Lewis Hamilton, Mercedes-Fahrer George Russell, Oscar Piastri im McLaren sowie Gaslys eigener Teamkollege Franco Colapinto erhielten Zeitstrafen für angebliche Tempo-Vergehen.

Das sorgt für Spekulationen. „Das zeigt, dass es vielleicht ein Problem bei der Software oder so etwas gab“, mutmaßt George Russell. Er beschreibt den absurden Vorfall so: „Ich habe auf den Knopf gedrückt und bin dann 60,1 Kilometer pro Stunde gefahren. 60 ist okay, 60,1 ist nicht mehr zulässig. Das ist mir passiert und da stehe ich jetzt.“ Eine minimale Überschreitung mit maximalen Folgen.

FIA-Urteil steht, doch Alpine kämpft weiter

Der Motorsport-Weltverband Fia hat das Ergebnis aus Monaco zwar schon für gültig erklärt, doch Alpine gibt sich noch nicht geschlagen. Das Team beruft sich auf das sogenannte Recht auf Überprüfung. Dieses ermöglicht es, eine Sanktion anzufechten, falls „ein wesentlicher und relevanter neuer Sachverhalt bekannt wird, der den Parteien, die die Überprüfung beantragen, zum Zeitpunkt der betreffenden Entscheidung nicht vorlag“. Nun muss die Fia über den Protest von Alpine befinden. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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