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Historischer SchrittFormel 1 kehrt nach Afrika zurück – das ist die neue Strecke

Charles Leclerc in seinem Ferrari beim Singapore Grand Prix.

Copyright: IMAGO/justpictures.ch

Die Formel-1-Macher arbeiten an einer Rückkehr nach Afrika. (Symbolbild)

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Die Königsklasse des Motorsports hat die ersten Pläne für eine eigens gebaute Rennstrecke in Bugesera, Ruanda, veröffentlicht.

Lewis Hamilton bekommt, was er sich wünscht: Die Königsklasse wird bald wieder in Afrika Gas geben. Mit dem Abschluss eines Zehnjahresvertrags kehrt die Formel 1 nach fast vier Jahrzehnten auf den afrikanischen Kontinent zurück. Zuletzt fand 1993 in Kyalami, Südafrika, ein Formel-1-Rennen statt.

Die Macher der F1 haben am Dienstag überraschend die ersten konkreten Pläne für eine neue Rennstrecke in Ruanda vorgestellt. Der Kurs in Bugesera, rund 40 Kilometer südlich der Hauptstadt Kigali gelegen, soll in den frühen 2030er-Jahren Austragungsort des African Grand Prix werden. Die ersten Pläne der Strecke sehen vielversprechend aus.

Königsklasse kehrt nach Afrika zurück

Die Strecke ist als permanenter, zweckgebauter Circuit geplant, der sich harmonisch in die natürliche Umgebung einfügen soll. Insbesondere die Höhenunterschiede der Region sollen genutzt werden, um ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Rennerlebnis zu schaffen. Gleichzeitig sollen den Zuschauern gute Sichtmöglichkeiten geboten werden.

Die Anlage wird in Zusammenarbeit mit WurzDesign, dem Büro des ehemaligen Formel-1-Fahrers Alexander Wurz, und dem erfahrenen Tilke-Team entworfen. Sie liegt in unmittelbarer Nähe des neuen internationalen Flughafens von Kigali und ist Teil eines größeren Entwicklungsprojekts.

Ruandas Präsident Paul Kagame und F1-CEO Stefano Domenicali unterstrichen bei der Vorstellung in Kigali den historischen Charakter der Vereinbarung. „Heute gehört Afrika“, sagte Kagame. Der Grand Prix solle nicht nur ein einzelnes Event sein, sondern langfristig Arbeitsplätze, Tourismus und wirtschaftliche Impulse bringen. F1-Chef Domenicali nannte den Tag einen „Meilenstein“ für den Sport. Die genaue Premiere und weitere Bauetappen sollen in den kommenden Monaten bekannt gegeben werden.

Derzeit umfasst der Kalender 24 Rennen. Erst in den kommenden Jahren laufen einige Verträge aus. Ob Ruanda ein aktuelles Rennen ersetzt oder ob die Anzahl der WM-Läufe erhöht wird, ist noch unklar. (red)