Sensation! Abdilaahi pulverisiert Uralt-Rekord von Baumann.
„Jaaahhh“ nach Rekord-LaufGladbacher Läufer knackt nächsten Uralt-Rekord von Dieter Baumann

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Hält nun auch den deutschen Rekord über 3.000 Meter: Mohamed Abdilaahi. (Archivbild)
Ein unfassbarer Startschuss für die Diamond-League-Saison! Der Mönchengladbacher Mohamed Abdilaahi (27) pulverisiert schon wieder eine historische Bestmarke der deutschen Leichtathletik-Ikone Dieter Baumann. Bei der Veranstaltung in Keqiao, China, triumphierte er über die 3.000-Meter-Distanz mit einer sensationellen Zeit von 7:25,77 Minuten.
Der Läufer aus Gladbach war somit beinahe fünf Sekunden zügiger als Baumann, dessen Rekord von 7:30,50 Minuten seit 1998 Bestand hatte. Seinen klaren Sieg quittierte Abdilaahi direkt nach der Ziellinie mit einem lauten und gefühlsgeladenen „Jaaahhh“.
Der dritte Streich: Nächster Baumann-Rekord fällt
Diese Leistung markiert den vorläufigen Gipfel einer beeindruckenden Erfolgsserie. Es handelt sich schon um den dritten deutschen Rekord, den Abdilaahi der Lauf-Legende Baumann abjagt. Zuerst holte er sich im Juli des Vorjahres die Bestleistung über 5.000 Meter, bevor Ende März auch die schnellste Zeit über 10.000 Meter folgte.
Mit dieser Top-Form ist der Athlet vom Niederrhein nun eine der größten Hoffnungen auf eine Medaille. Bei den Europameisterschaften in Birmingham im August kann er auf eine Medaille hoffen.
Duplantis souverän, deutsche Olympiasiegerin schwächelt
Einen Dämpfer gab es hingegen für die Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Mabry. Die Athletin aus Mannheim, die als Yemisi Ogunleye vor zwei Jahren in Paris überraschend die Goldmedaille gewann, erreichte nur den achten Rang. Rund sechs Wochen nach ihrer Eheschließung landete ihr Stoß bei 18,55 Metern. Den Triumph sicherte sich die Weltmeisterin aus den Niederlanden, Jessica Schilder, mit einer beeindruckenden Weite von 21,09 Metern.
Im Stabhochsprung dominierte Top-Favorit Armand Duplantis und holte sich den Sieg mit einem neuen Meeting-Rekord von 6,12 Metern. Eine weitere Steigerung seines eigenen Weltrekords gelang dem Schweden an diesem Abend jedoch nicht. Die Latte bei 6,32 Metern riss er bei allen drei Versuchen. (dpa/red)
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