Corona in Köln Zahl der Neuinfektionen steigt unaufhaltsam, Impfaktion am Dom

Maskottchen-Ausraster sorgt für Geldstrafe „Wusste gar nicht, dass Löwen sprechen können“

Das Maskottchen "Pröppi" beim Spiel des Wuppertaler SV gegen Rot-Weiß Essen am 25. August 2021, sorgte zuletzt mit einem Ausraster für Aufsehen.

Das Maskottchen „Pröppi“ beim Spiel des Wuppertaler SV gegen Rot-Weiß Essen am 25. August 2021.

WSV-Maskottchen „Pröppi“ sorgt mit einem Ausraster nach Schlusspfiff für Aufsehen: Nun wird der Wuppertaler SV wegen unsportlichen Verhaltens verurteilt.

Da hat der Löwe zu laut gebrüllt! „Pröppi“, das Maskottchen des Wuppertaler SV, hatte beim Heimspiel-Sieg am 27. November 2021 gegen die Sportfreunde Lotte in der Regionalliga West über die Stränge geschlagen.

Der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) „verdonnerte“ die Wuppertaler zu einer Geldstrafe von 750 Euro. Im Urteil des Verbandes heißt es, der Verein Wuppertaler SV werde „wegen unsportlichen Verhaltens“ verurteilt.

Doch was war passiert? In der ersten Halbzeit hatte WSV-Spieler Semir Saric (24) die Gelb-Rote Karte gesehen. Trotzdem konnten die Wupptertaler die Führung bis zum Spielschluss über die Zeit bringen. Nach dem 2:1-Erfolg über die Sportfreunde Lotte ließ WSV-Maskottchen „Pröppi“ seinen Emotionen freien Lauf und gestikulierte wild vor dem Schiedsrichter.

WSV-Sportchef Küsters: „Wusste gar nicht, dass Löwen sprechen können

„Das ist wohl am Spielfeldrand passiert. Unser Maskottchen hat vor dem Schiedsrichtergespann zu heftig gestikuliert und wohl auch die falschen Worte gefunden. Das gehört sich natürlich nicht. Darüber haben wir auch intern gesprochen“, erklärt WSV-Sportchef Stephan Küsters (50) gegenüber dem „RevierSport“.

Auch wenn der Verein nun zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, konnte Sportchef Küsters nach dem Spiel noch über den „Pröppi“-Ausraster lachen. „Aber mal ehrlich: Man sollte auch nicht alles auf die Goldwaage legen. Da sind natürlich während der 90 Minuten viele Emotionen im Spiel – auch bei unserem Maskottchen. Klar ist nur, dass man da verbal nicht über die Stränge schlagen darf. Am Rande: Ich wusste gar nicht, dass Löwen sprechen können“, ergänzte Küsters lachend.

Maskottchen-Ausraster haben Tradition

Der „Pröppi“-Ausraster ist nicht der erste Fehlgriff eines Maskottchens. Schalke-Maskottchen „Erwin“ hatte Schiedsrichter Felix Zwayer (40) einst im April 2017 nach dem Revierderby gegen Borussia Dortmund die Rote Karte gezeigt, nachdem Zwayer dem FC Schalke 04 einen Elfmeter verwehrt hatte.

Unvergessen ist auch der Ausraster vom Masottchen des KFC Uerdingen, der „Grotifant“, der im September 2015 die eigenen Fans attackierte, nachdem ihm sein Elefantenkopf entrissen wurde. Trotz seines Ausrasters, darf WSV-Löwe „Pröppi“ auch weiterhin im heimischen Stadion am Zoo brüllen – vielleicht zukünftig einfach weniger emotional. (mn)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.