Der VfL Wolfsburg kann gegen den FC Arsenal den Einzug ins Champions-League-Finale der Frauen klarmachen. Dabei helfen könnte Rückkehrerin Alexandra Popp.
Champions-League-Finale im VisierWolfsburg bereit für Rekordkulisse – „mit gutem Gefühl“ und Popp?

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Wird Wolfsburgs Alexandra Popp rechtzeitig fit fürs Halbfinale?
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Der VfL Wolfsburg hat das Finale vor Augen. Doch nun geht es zum FC Arsenal, der mehr als 60.000 Zuschauer und Zuschauerinnen im Rücken hat – doch die Trainingsrückkehr von Alexandra Popp macht Hoffnung.
Alexandra Popp trabte beim Aufwärmen noch etwas verhalten in letzter Reihe, unterhielt sich ganz entspannt mit Tabea Waßmuth. Spätestens bei der spaßigen Hütchenjagd taute die 32-Jährige dann aber so richtig auf, konnte sich nach einem Lachanfall kaum wieder beruhigen. Die frohe Botschaft für die Wölfinnen: Ihre zuletzt angeschlagene Anführerin ist rechtzeitig für den Königsklassen-Kracher beim FC Arsenal zurück.
Machen die Wolfsburgerinnen in London das Finale der Champions League klar?
Kein Wunder, dass die Laune im Abschlusstraining vor dem Halbfinal-Rückspiel am Montag (1. Mai 2023, 18.45 Uhr/DAZN) bestens war. Das Endspiel um die lang ersehnte Champions-League-Trophäe ist nach dem 2:2 im Heimspiel nur noch einen Schritt entfernt, doch dafür muss der VfL Wolfsburg den englischen Vize-Meister vor einer Rekordkulisse bezwingen. Mehr als 60.000 Zuschauer und Zuschauerinnen werden auf den Rängen im ausverkauften Emirates Stadium erwartet, es geht um alles.
Die Erfahrung der Kapitänin können die Niedersachsen da bestens gebrauchen. Noch bleibt allerdings abzuwarten, wie Popp die Belastung im Abschlusstraining verkraftet. Die Torjägerin komme für die Partie beim englischen Vize-Meister nur infrage, „wenn wir da kein Risiko eingehen“, hatte Trainer Tommy Stroot zuletzt mit Weitblick auf die bevorstehenden Aufgaben wie das Pokalfinale oder den spannenden Liga-Endspurt gesagt.
Das Hinspiel in Wolfsburg hatte die Torjägerin aufgrund einer Wadenverletzung verpasst. Auch ohne Popp hatten ihre Teamkolleginnen den Sieg und damit eine komfortable Ausgangslage für das Duell im Emirates Stadium vor Augen, ehe sie eine 2:0-Führung verspielten.
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Von der englischen Rekordkulisse in der Frauen-Champions-League wollen sich die Wolfsburgerinnen nicht beeindrucken lassen. Die Erfahrung von Popp tue „jeder Mannschaft immer gut“, äußerte Stroot in der WAZ. Entsprechend schwer sei sie zu ersetzen: „Sie kennt große Kulissen, weiß damit umzugehen, vielleicht sogar mit Atmosphäre zu spielen."
Mit Fan-Massen auf den Rängen hat der zweimalige Titelträger aber ohnehin bereits seine Erfahrungen gemacht, auch wenn es vor mehr als 91.000 Zuschauern und Zuschauerinnen in der vergangenen Saison eine 1:5-Klatsche beim FC Barcelona gab. „Wir haben daraus gelernt und wissen, wie es sich anfühlt“, sagte Offensiv-Star Sveindis Jonsdottir.
Auf den damaligen Halbfinalgegner Barcelona könnten die Wolfsburgerinnen, die noch Chancen auf das Triple haben, im Endspiel am 3. Juni in Eindhoven treffen. Zuvor muss der sechste Finaleinzug aber erst einmal gelingen. In der Vorsaison hatte der VfL die Gunners noch im Viertelfinale bezwungen, Jonsdottir erwartet ein „toughes Spiel“ gegen die Engländerinnen: „Aber wir werden alle bereit sein."
Auch Stürmerin Ewa Pajor gab sich optimistisch: „Wir fliegen mit einem guten Gefühl nach London.“ Mit Popp an Bord, dürfte das sogar noch besser geworden sein. (sid/gr)
