Ein fataler Fehler im WM-Viertelfinale stürzt Norwegens Angreifer Alexander Sörloth in einen Albtraum aus Hass und Todesangst.
Hass-NachrichtenWM-Star erhält Morddrohungen – Freundin macht alles öffentlich

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Alexander Sorlöth wird geblockt. Eine WM-Szene wird ihn noch lange verfolgen.
Ein Schock für den norwegischen Fußball! Nationalspieler Alexander Sörloth (30) durchlebt die Hölle. Nach der schmerzhaften 1:2-Niederlage gegen England im WM-Viertelfinale wird er online mit einer Flut von Anfeindungen und sogar Todesdrohungen konfrontiert.
Der Grund: eine unglückliche Aktion in der 43. Spielminute. In einer Kontersituation mit Zwei-gegen-eins-Überzahl hätte er den Ball nur zu seinem Kollegen Haaland passen müssen. Doch Sörloth schloss selbst ab und scheiterte am englischen Spieler John Stones (32).
Lena Selnes packt aus
Die Konsequenzen dieser Entscheidung waren brutal. Kurz darauf, nur zwei Minuten danach, gelang Jude Bellingham (23) der Ausgleich für die „Three Lions“. Derselbe Spieler war es auch, der in der Verlängerung das entscheidende 2:1 markierte. Doch das wahre Grauen für den Stürmer und seine Angehörigen startete erst nach dem Spielende. Das berichtet „bild.de“.
Seine Partnerin, Lena Selnes, brachte am Sonntag einige der ekelhaften Botschaften an die Öffentlichkeit. Ihr Kommentar dazu: „Die Weltmeisterschaft und der Fußball bringen viel Freude, aber auch viel Hass. Eigentlich möchte ich dem keine Beachtung schenken, aber nach solchen Kommentaren muss ich es tun.“ In den Mitteilungen fanden sich abscheuliche Drohungen wie „Du wirst umgebracht werden“ und es wurde dem Angreifer von Atlético Madrid sogar zum Suizid geraten.
Selnes richtete einen eindringlichen Appell an die Täter: „Ich hoffe, dass jeder, unabhängig von der Situation, ein wenig mehr nachdenken kann, bevor er solche Kommentare abgibt.“ Der Spieler selbst wirkte nach der Partie sichtlich niedergeschlagen, ohne zu diesem Zeitpunkt von den Anfeindungen zu wissen.
„Es ist hart. Es gibt Dinge, bei denen man sich wünscht, man hätte es besser gemacht“, äußerte er sich in der Mixed Zone und ergänzte: „Natürlich ist es hart, wenn es um die größte Bühne geht und wir um den Einzug ins Halbfinale der Weltmeisterschaft kämpfen.“
Der norwegische Nationalcoach Stale Solbakken (58) äußerte sich am Sonntag ebenfalls zu den Geschehnissen. Seine Empfehlung an das Team war unmissverständlich: „Deshalb rate ich den Jungs, sich von den sozialen Medien fernzuhalten. Besonders an Tagen wie diesen.“ (red)
