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„Nichts kann ihn stoppen“Fans greifen sich WM-Reporter – Reaktion im Netz gefeiert

Massenweise WM-Fans in Mexiko-Stadt

Copyright: IMAGO/EPA

Massenweise WM-Fans in Mexiko-Stadt sorgen während der Partien für einen Ausnahmezustand.

Aktualisiert:

Ein ESPN-Reporter bleibt cool, während Fans ihn packen und hochwerfen. Im Kommentarbereich auf „X“ ist die Bewunderung groß.

Ein ESPN-Reporter hat während der WM in Mexiko gezeigt, wie man unter allen Umständen Ruhe bewahrt.

Während er nach dem 1:0-Erfolg Mexikos gegen Südkorea live von der Straße berichtete, hob eine Gruppe feiernder Fans ihn plötzlich in die Luft – und er kommentierte einfach weiter, als wäre nichts passiert!

Reporter im Netz gefeiert: „Das ist eine professionelle Reportage“

Das Video der Szene verbreitete sich rasend schnell im Netz. Im Kommentarbereich auf „X“ ist die Bewunderung groß. „Likes“ und Kommentare wachsen immer weiter an: „Das ist eine professionelle Reportage, nichts kann ihn stoppen“, schreibt ein User. „Legende“, beschreibt es ein anderer.

Im Gegensatz zu den zuletzt ausufernden Feierlichkeiten rund um Mexikos Heimturnier haben die Szenen einen rundum freundlichen Charakter. Dennoch offenbart auch diese Episode ein größeres Problem.

Mexiko-Stadt und andere Austragungsorte erleben eine Eskalation der Fan-Emotionen, die nicht immer nur auf Freude hinausläuft. Zwischen Euphorie und Chaos verschwimmen die Grenzen – und Reporter wie der ESPN-Mann geraten zwischen die Fronten. Hinzu kommen Lehrerproteste und Demonstrationen, die das Bild rund um die WM in Mexiko prägen.

Das Public Viewing auf dem legendären Zócalo-Platz im Zentrum Mexiko-Stadts war bei beiden Partien Mexikos bereits zum Krisenort geworden. Fans drängten sich in gefährlichen Massen, Ordner zeigten sich überfordert.

„Es kommt zu Gedränge unter den Fans, die versuchen, das Fanfest zu erreichen. Hier sind Kinder!“ – so beschrieb es ein Reporter vor Ort noch vor dem Anpfiff des WM-Eröffnungsspiels gegen Südafrika. Die Polizei bewachte Absperrungen, Zugänge mussten blockiert werden.

Ähnliche Szenen spielten sich auch in Guadalajara ab, wo vor dem Spiel Mexiko gegen Südkorea Hunderte Fans das Fanfest stürmten, das bereits hoffnungslos überfüllt war. Mit der Leidenschaft der Fans war für die Organisatoren hier kaum noch Schritt zu halten.

Ein deutlich friedlicheres Bild zeigte sich nun immerhin bei den Feierlichkeiten auf der Reforma-Straße in Mexiko-Stadt, wo Tausende Fans nach dem zweiten WM-Sieg gemeinsam und friedlich die Arme hochrissen. Es scheint, die mexikanischen Behörden bekommen die Fan-Emotionen und Massenanstürme im Verlauf des Turniers immer besser in den Griff.

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