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Einen Monat vor TurnierbeginnZwei Spiele: Erster Star für WM 2026 gesperrt

Ein erster prominenter Name hat schon vor Beginn der WM 2026 Gewissheit und muss für zwei Spiele zuschauen. Er hat einen Leidensgenossen.

Bis zum Start der WM 2026 ist es noch gut einen Monat hin, bei einem ersten Star erleidet die Vorfreude jetzt aber einen empfindlichen Dämpfer!

Dem argentinischen Offensivspieler Gianluca Prestianni (20) droht nach einer Ausweitung seiner Sperre durch die Fifa sogar das WM-Aus. Wie der Fußball-Weltverband am Mittwoch (6. Mai 2026) bestätigte, gilt die von der Uefa verhängte Sechs-Spiele-Sperre nun weltweit für alle Wettbewerbe.

Zweiter Spieler muss in WM-Vorrunde ebenfalls zuschauen

Ein Spiel Sperre für seine Beleidigung gegen Vinícius Júnior (25) im Playoff-Duell der Champions League hat Prestianni bereits verbüßt, drei Partien waren für zwei Jahre auf Bewährung ausgesetzt worden.

Der 20-jährige würde Titelverteidiger Argentinien damit in den ersten beiden WM-Gruppenspielen gegen Algerien (17. Juni) und Österreich (22. Juni) nicht zur Verfügung stehen. Er hatte im November 2025 bei einem Kurzeinsatz für die Albiceleste debütiert.

Ob der Flügelstürmer von Benfica Lissabon vor diesem Hintergrund von Nationaltrainer Lionel Scaloni für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) nominiert wird, ist unklar.

Prestianni war von der Uefa „wegen diskriminierenden Verhaltens“ sanktioniert worden. Vinícius hatte ihm eine rassistische Beleidigung vorgeworfen, Prestianni sagte bei einem zweifelhaften Verteidigungsversuch aus, den Brasilianer homophob beleidigt zu haben.

Er hatte sich allerdings währenddessen das Trikot vor den Mund gezogen, weshalb die Aussagen nicht eindeutig verifiziert werden konnten. Fifa-Boss Gianni Infantino (56) hat sich dafür eingesetzt, künftig auch das Verdecken des Mundes bei Auseinandersetzungen zu sanktionieren.

Ein zweiter Spieler ist für die ersten beiden WM-Spiele ebenfalls gesperrt: Verteidiger Tarek Salman (28) wird Katar bei den Gruppenspielen gegen die Schweiz und Kanada fehlen. (bc/dpa)

Vinicius Junior und Gianluca Prestianni

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