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Vom Nationalteam abgereistSchwere Vorwürfe gegen Italien-Stars – „nicht in der nötigen Verfassung“

Italiens Sandro Tonali (r.) in Aktion mit Ball.

Copyright: IMAGO/AFLOSPORT

Sandro Tonali (r.) und Stefan Ashkovski beim Spiel der italienischen Nationalmannschaft gegen Nordmazedonien am 9. September 2023. 

Vor dem Qualifikationsspiel gegen Malta hat der italienische Verband zwei seiner Spieler wieder nach Hause geschickt. Gegen die beiden Profis laufen offenbar Ermittlungen wegen illegaler Wetten. 

Schwere Vorwürfe gegen zwei Spieler der italienischen Nationalmannschaft!

Zwei Tage vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen Malta (14. Oktober 2023/20.45 Uhr) hat der amtierende Europameister zwei Profis aus dem Trainingslager in Coverciano wieder zu ihren Vereinen zurückgeschickt.

Italien: Wett-Vorwürfe gegen Sandro Tonali und Nicolo Zaniolo

Wie der nationale Verband mitteilte, handelt es sich dabei um die Mittelfeldspieler Sandro Tonali (23) von Newscastle United und Nicolo Zaniolo (24) von Aston Villa.

Die beiden Mittelfeldspieler aus der englischen Premier League sind zuvor von der Staatsanwaltschaft Turin wegen des Vorwurfs illegaler Wetten befragt worden. Sie seien offiziell über ihre Beteiligungen an den Ermittlungen informiert worden, hieß es von Verbandsseite.

Hier siehst du einen Post Instagram-Post bezüglich der Wett-Vorwürfe:

„Unabhängig von der Art der Taten ist der Verband der Überzeugung, dass die beiden Spieler in dieser Situation nicht in der nötigen Verfassung sind, um die in den nächsten Tagen geplanten Verpflichtungen zu erfüllen“, teilte der Verband mit.

Tonali wechselte im letzten Sommer für eine Rekordsumme von 64 Millionen Euro von der AC Mailand zu Newcastle und wurde damit zum teuersten Italiener in der Fußballgeschichte. Zaniolo verließ die AS Rom im Februar für 15 Millionen Euro in Richtung Galatasaray, bevor er im August auf Leihbasis zu Aston Villa wechselte.

Europameister Italien empfängt an diesem Samstag in Bari in der EM-Qualifikation Malta und spielt anschließend in der Neuauflage des EM-Finals am kommenden Dienstag (20.45) in London gegen England. (dpa)

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