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Vater war Bayern-StarStürmer befördert Gegner mit Brutalo-Attacke ins Krankenhaus

Aaron Bouwman fliegt nach dem Brutalo-Foul durch die Luft.

Copyright: IMAGO/Pro Shots

Aaron Bouwman wurde ganz übel getroffen.

Ein übles Foul, Tumulte, aber nur die Gelbe Karte! Im Topspiel der Niederlande kochen die Emotionen über. Im Fokus: der Sohn eines früheren Bundesliga-Stars.

Ein unfassbarer Moment im Prestigeduell der Niederlande! Es lief die 80. Spielminute in Amsterdam, als PSV-Akteur Ruben van Bommel seinen Kontrahenten Aaron Bouwman bei einem Luftzweikampf brutal abräumte.

Bouwman wollte den Ball köpfen, doch van Bommel sprang mit voller Wucht und dem Becken voraus in den Kopf- und Brustbereich seines Widersachers. Diese Aktion weckte Erinnerungen an die berüchtigte Attacke von Toni Schumacher gegen Patrick Battiston während der Weltmeisterschaft 1982.

Journalist spricht von „Mordversuch“ und schießt gegen Vater Mark van Bommel

Die Stimmung eskalierte augenblicklich! Einige aufgebrachte Spieler von Ajax rannten auf van Bommel los, was zu einem heftigen Handgemenge führte. Der deutsche Keeper von Amsterdam, Marc-Andre ter Stegen, signalisierte umgehend, dass der verletzte Bouwman medizinische Versorgung benötigte. Zum allgemeinen Erstaunen zeigte der Unparteiische Sander van der Eijk jedoch lediglich Gelb, und eine Korrektur durch den VAR blieb aus. Das berichtet „SPOX“.

Davy Klaassen, Profi bei Ajax, fand deutliche Worte. „Für mich ist das nichts anderes als Rot“, kommentierte er die Aktion gegen seinen Mitspieler. Für Bouwman war das Spiel nach diesem Einsteigen beendet; der frühere Schalker Thilo Kehrer wurde für ihn eingewechselt.

Am Sonntag teilte Ajax mit, dass Bouwman unter anderem eine Prellung des Brustbeins und der Lunge erlitten hat. Er werde zur Beobachtung noch im Krankenhaus bleiben.

PSV Eindhoven konnte die Partie am Ende für sich entscheiden. Esmir Bajraktarevic sorgte in der Nachspielzeit mit seinem Treffer zum 3:1-Endresultat für die endgültige Entscheidung, während van Bommel weiterhin auf dem Rasen stand. Mit diesem Erfolg schob sich Eindhoven mit 13 Zählern aus fünf Partien temporär an die Spitze der Liga. Ajax Amsterdam musste dagegen die erste Pleite der aktuellen Spielzeit hinnehmen.

PSV-Trainer Peter Bosz sagte nach dem Spiel bei ESPN: „Ruben war der einzige, der in der Kabine nicht gefeiert hat.“ Er gab zu, dass die Attacke übel aussah, unterstellte seinem Spieler aber keine Absicht. „Er versucht, sich zu schützen. Der andere Spieler tut das nicht.“

Dann erklärte er, warum der Sohn von Ex-Bayern-Star Mark van Bommel sich nicht selbst zu einem Interview gestellt hatte: „Ich habe gehört, dass einige Leute in eurem Studio auch eine Meinung haben und sehr komische Dinge gesagt haben.“ Damit spielte er auf Hugo Borst an, der von einem „Mordversuch“ sprach. Der Journalist schoss auch gegen van Bommels Vater. „Wir wissen alle, was für ein Spieler Mark van Bommel war. Der wäre sprichwörtlich über Leichen gegangen. Ich sehe das auch bei Ruben, der kann manchmal seinen Kopf verlieren.“ (red)

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