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„Richtig faul, wirklich schlecht“TV-Kameras decken fiese Läster-Attacke auf

Ein abfälliger Kommentar auf der Ersatzbank bleibt nicht unbeantwortet. Ein Star des FC Barcelona wird beim Lästern gefilmt und muss nun Abbitte leisten.

Ein echter Hammer am Spielfeldrand! Während der FC Barcelona den FC Valencia mit 5:0 vom Platz fegte, sorgte Neuzugang Rodri für einen Skandal.

Nachdem er nach gut einer Stunde ausgewechselt wurde, nahm er auf der Bank Platz, lehnte sich zu seinem Teamkollegen Pau Cubarsi und machte eine brisante Aussage: „Diese Typen sind richtig faul, wirklich schlecht.“

Rodri rudert nach Läster-Aktion zurück

Das Problem dabei: Fernsehkameras zeichneten die Szene auf. Lippenleser erledigten den Rest und schon war der Eklat im spanischen Fußball perfekt. Die Äußerungen des 30-Jährigen, der zum besten Spieler der EM und WM gekürt wurde und viele Jahre in der anspruchsvollen Premier League spielte, schlugen hohe Wellen. Das berichtet der „Kicker“.

Nach dem 5:1-Triumph des FC Barcelona über Feyenoord Rotterdam zum Auftakt der Champions League sah sich Rodri zum Handeln gezwungen. Er trat vor die Presse und äußerte sich öffentlich zu seinem Fehltritt. „Wenn jemand einen Fehler macht, muss er sich dazu bekennen und sich entschuldigen“, sagte Rodri.

Er fuhr fort: „Ich möchte mich bei allen entschuldigen, die sich beleidigt gefühlt haben. Bei den Spielern, den Fans und bei allen anderen.“ Der Profi gab zudem an, bereits Kontakt zu José Gaya, dem Kapitän von Valencia, aufgenommen zu haben. Er nannte ihn „meinen Freund“ und wollte die Situation beruhigen.

Seine Bemerkung sei „aus dem Zusammenhang gerissen und nur ein Satz, der meine Überraschung zum Ausdruck brachte. Ich hoffe, dass Valencia bald wieder den Platz einnimmt, den es verdient.“

Der Traditionsverein, der in den Jahren 2000 und 2001 das Endspiel der Königsklasse erreichte, steckt sportlich tief in der Krise. Die Bilanz der letzten sieben Saisons ist ernüchternd: viermal Platz 9, aber auch Abstürze auf die Ränge 12, 13 und 14.

In der laufenden Saison ist der Klub nach vier Partien noch ohne Sieg und ziert das Tabellenende. Im Gegensatz dazu thront Rodri mit Barcelona ganz oben – mit der maximalen Ausbeute an Punkten. (red)

Clemens Fritz im Stadion.
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