Trauer bei den berühmten Fußball-Brüdern. Ihr geliebter Großvater Heinz ist tot. Der Senior erreichte ein stolzes Alter von neunzig Jahren.
„Hätten gerne auf Folge verzichtet“Kroos-Brüder machen in Podcast schweren Verlust öffentlich
Der Weg ans Mikrofon fiel diesmal extrem schwer. Aus der Ferienpause melden sich Toni und Felix Kroos mit ihrem Podcast „Einfach mal Luppen“ zurück. Allerdings herrscht tiefe Trauer. Eine zentrale Bezugsperson fehlt plötzlich. Vor rund acht Wochen verstarb ihr geliebter Großvater.
Diese neue Folge läuft deshalb unter dem Namen „In Memoriam“. Direkt am Anfang wählt Felix offene Worte zum Trauerfall. „Es ist eine Folge zum Start nach dieser Sommerpause, auf die wir gerne verzichtet hätten. Ich glaube, das kann man so sagen, und trotzdem wollen wir sie machen, machen sie gerne“, schildert der Ex-Kicker spürbar berührt. Das berichtet „sportbild.bild.de“.
Toni Kroos: Härteste Aufnahme seit dem Start
Denn der Verstorbene hatte eine besondere Rolle im Podcast. Heinz Kroos’ markante Stimme eröffnet jede Folge. Er lieferte den Titelspruch und drückte dem Podcast damit immer auch seinen Stempel auf.
„Der Mann, den ihr hier im Intro gerade gehört habt, der jahrelang den Podcast fast schon mehr geprägt hat als wir und auch weiter prägen wird, Opa, eine ganz wichtige Figur, hat uns vor ein paar Wochen verlassen“, führt Felix weiter aus. „Opa ist leider gestorben, und damit müssen wir jetzt umgehen.“
Sein Bruder Toni ringt hörbar um Fassung. „Wir sind jetzt hier seit fünf, sechs Jahren, aber man kann mit Fug und Recht behaupten: Das ist die schwierigste Folge“, gibt der Weltmeister zu.
Im Vorfeld diskutierte das Duo intensiv über eine mögliche Absage dieser Produktion. „Ob wir das machen sollten, ob das angebracht ist oder nicht, ob das gut wird oder nicht, und dann entschieden, das zu machen – ich glaube, ein bisschen für uns, aber ganz viel auch für Euch da draußen“, verdeutlicht der Ex-Real-Star jene inneren Konflikte.
Erst 2023 durfte der Großvater der beiden Fußball-Brüder seinen neunzigsten Ehrentag feiern. Während der sechzigminütigen Sondersendung lassen die beiden Sportler nun alte Zeiten Revue passieren. Zweimal trat der Opa sogar persönlich ans Mikrofon, zudem lauschte er bis zu seinem Tod treu jeder einzelnen Folge.
Er zählte zum harten Kern der Fan-Basis. Sein berühmter Enkel Toni Kroos betont: „Ich glaube, dass jeder von unseren Hörern irgendwie eine Beziehung aufgebaut hat zu Opa, ihn gehört hat, er ist ja nicht mehr und nicht weniger als der Namensgeber dieser ganzen Geschichte hier.“
Die komplette Stunde dient als emotionales Lebewohl. Darin teilen die Brüder ganz private Momente über jenen Mann, der ihr Leben und das gemeinsame Herzensprojekt für immer geprägt hat. (red)

