„Sie stinken grauenhaft“ Wirbel um Spielerfrau: Katar-Demütigung nach WM-Aus

Linda Villanueva, Spielerfrau des mexikanischen Nationalspielers und WM-Teilnehmers Jorge Sánchez, posiert auf einem bei Instagram veröffentlichten Foto.

Linda Villanueva, Spielerfrau des mexikanischen Nationalspielers und WM-Teilnehmers Jorge Sánchez, am 11. Oktober 2022 auf einem bei Instagram veröffentlichten Foto.

Geschmacklose Katar-Abrechnung nach der Abreise bei der WM 2022. Eine Spielerfrau hat sich gegenüber der Bevölkerung des Gastgebers massiv im Ton vergriffen.

Dass die WM 2022 in Katar für die Spielerfrauen der Teilnehmer-Länder kein zügelloses Vergnügen wie andere Turniere werden würde, war schon im Vorfeld klar. Für die eine oder andere Partnerin lag der Weltmeisterschafts-Trip ins Emirat aber offenbar noch einmal unter den bereits angepassten Erwartungen.

Doch während Kritik am Gastgeber-Land in zahlreichen Punkten wie der Menschenrechts-Lage oder dem Umgang mit Meinungsfreiheit zweifellos seine Berechtigung hat, schlug eine Dame mit ihrer Schelte deutlich über die Stränge und vergriff sich mit einer demütigenden Instagram-Story komplett im Ton.

WM 2022: Spielerfrau schießt gegen Kataris

Linda Villanueva, Ehefrau von Mexikos Rechtsverteidiger Jorge Sánchez (24, Ajax Amsterdam), veröffentlichte nach dem Vorrunden-Aus eine Instagram-Story, in der sie geschmacklos gegen Katar hetzte und die Menschen in einer Generalabrechnung verunglimpfte.

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„Was kostet es diese Leute, sich zu duschen, ein bisschen Parfüm aufzutragen oder ein Deo zu nutzen? Oh je. Sie stinken grauenhaft“, presste Villanueva mit abfälligem Gesichtsausdruck in einem Selfie-Video heraus. Es koste sie wahnsinnige Mühe, den „Gestank“ der einheimischen Bevölkerung auszuhalten.

Schnell griffen mexikanische Medien die inakzeptablen Äußerungen auf, die wohl auch in Katar noch für Wirbel sorgen dürften. Bei Instagram deaktivierte Linda Villanueva nach den ersten kritischen Reaktionen umgehend die Kommentarfunktion.

Linda Villanueva verbrachte zwei WM-Wochen in Katar

Die Mexikanerin, die seit dem Wechsel ihres Mannes im Sommer in den Niederlanden lebt, hatte rund zwei Wochen in Katar verbracht, ließ es sich unter anderem bei einer Wüstentour im Geländewagen gut gehen.

Mit Söhnchen Camilo (2) und dessen im Juni geborener Schwester Maly verbrachte sie die gesamte Zeit während der Turnier-Teilnahme von „El Tri“ im Emirat. Nach einem 0:0 gegen Polen, dem 0:2 gegen Argentinien und dem finalen 2:1-Sieg gegen Saudi-Arabien musste die Nationalmannschaft die Heimreise antreten.

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Jorge Sánchez stand im ersten und dritten Gruppenspiel bei den erstmals seit 1978 wieder in der Vorrunde ausgeschiedenen Mexikanern in der Startformation und gehörte zu den am schärfsten kritisierten Akteuren. „Statt zu kritisieren und zu demütigen, solltest du deinem Gatten lieber ein paar Ratschläge geben, damit er es auf dem Platz nicht so sehr vergeigt“, schrieb ein verärgerter Instagram-Nutzer Villanueva in die Kommentare.

Ihre Zeit in Doha ließ die Spielerfrau am Samstag (3. Dezember 2022) endgültig hinter sich. „Wir sind weg“, schrieb sie am frühen Morgen zu einem Foto mit ihren beiden Kindern aus dem Flieger zurück nach Hause. Dort dürften noch einige ungemütliche Tage auf sie zukommen. (bc)

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