Die WM 2026 ist mit einem hitzigen WM-Finale zu Ende gegangen. Auch zwei ehemalige Klub-Kollegen ließen sich von der aufgeladenen Atmosphäre anstecken.
Ex-Mitspieler scharf attackiertDiskussion bei WM-Finale enthüllt: „Du Idiot …“

Ein Platzverweis, zahlreiche Nickligkeiten und eine Prügelei direkt nach Abpfiff: Das Finale der WM 2026 zwischen Spanien und Argentinien (1:0 n.V.) am Sonntag (19. Juli) wird eher weniger als spielerische Offenbarung in die Geschichte eingehen.
Die harte Gangart der unterlegenen Gauchos war nach dem Spiel eines der dominanten Themen, zumal Argentinien schon im Halbfinale gegen England (2:1) oft an die Grenzen des Erlaubten gegangen war, und mehrfach auch ungestraft darüber hinaus.
Otamendi macht zwei Spanien-Stars Vorwürfe
Inmitten der vielen unübersichtlichen Szenen – die Attacken von Leandro Paredes auf den frisch gebackenen Weltmeister Gavi, die Feierlichkeiten der Spanier und die jubelnden Fans auf den Rängen – schnitt die Bildregie der Fifa kurz nach Abpfiff auch noch eine Diskussion zwischen Argentinien-Altstar Nicolás Otamendi (38) und Spanien-Kapitän Rodri (30) hinein.
Die beiden früheren Teamkollegen von Manchester City, die in der Saison 2019/2020 gemeinsam auf dem Rasen gestanden hatten, trugen in scharfem Ton eine Meinungsverschiedenheit aus.
Strenggenommen schimpfte vor allem Otamendi, während Rodri eher fassungslos zuhörte und vereinzelte Widerworte und Fragen einstreute. Lippenleser haben den Dialog im Anschluss rekonstruiert.
„Du Idiot, ihr solltet anfangen, weniger zu labern, ihr habt die ganze Woche geheult“, schleuderte Otamendi dem kurz darauf zum besten Spieler der WM gekürten Mittelfeldspieler entgegen: „Die ganze Woche habt ihr geheult, du und Laporte, ihr beide. Das macht man nicht. Ihr habt wegen der Schiedsrichter geheult, Kumpel. „Ich respektiere dich, aber ihr solltet nicht vorher rumlabern, weißt du?“

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Rodri verstand nach der Diskussion mit Argentiniens Nicolás Otamendi im Anschluss an das WM-Finale die Welt nicht mehr.
Im Gesichtsausdruck des Weltfußballers von 2024 zeigt sich angesichts der Otamendi-Tirade immer mehr Ratlosigkeit. „Was habe ich gesagt?“, fragte er seinen ehemaligen Klub-Kollegen fast schon verzweifelt, woraufhin der Argentinier erklärte: „Hast du nicht gesehen, was Laporte diese Woche gesagt hat?“
Weil Rodri noch immer nicht verstand, entfernte sich der Spanier schließlich von Otamendi, der anschließend weiterschimpfte und ihn mit ausgefahrenem Zeigefinger taxierte. An diesem Punkt schwenkten schließlich die TV-Kameras vom Duo weg.
Während Rodri sich im Vorfeld des Spiels verhalten geäußert hatte, war Innenverteidiger Aymeric Laporte (32) Tage vor dem Finale auf einer Pressekonferenz tatsächlich deutlicher geworden und hatte den Endspielgegner dabei auch konkret benannt.
„Es stimmt, dass wir bei den jüngsten Spielen Dinge gesehen haben, die uns ziemlich verwundert haben, Aktionen, die laufen gelassen wurden. Gerade bei Argentinien“, erklärte Laporte mit Blick auf das ruppige Vorgehen gegen England.
