Hertha BSC und Ex-Geschäftsführer Fredi Bobic befinden sich derzeit im Rechtsstreit bezüglich der Kündigung des 52-Jährigen. Der Hauptstadtklub hat seinen Ex-Boss nun ein neues Angebot unterbreitet.
Außergerichtliche Einigung?Streit zwischen Hertha BSC und Ex-Boss Bobic geht in die nächste Runde

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Fredi Bobic bei einem Spiel des VfB Stuttgart gegen Hertha BSC am 5. Dezember 2021.
Der Rechtsstreit zwischen Fredi Bobic (52) und Hertha BSC geht in die nächste Runde! Nach Klub-Angaben hat der Zweitligist seinem Ex-Geschäftsführer im Prozess um dessen Kündigung ein Angebot für eine außergerichtliche Einigung gemacht.
„Wir können bestätigen, dass Hertha BSC den anwaltlichen Vertretern von Fredi Bobic in Orientierung an die vertraglichen Rahmenbedingungen ein faires und tragfähiges Angebot zur umfassenden Beendigung der Rechtsstreitigkeiten um seine vormalige Beschäftigung bei Hertha BSC unterbreitet hatte“, teilte Hertha am Freitag (10. November 2023) auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.
Hertha unterbreitet Bobic Angebot für außergerichtliche Einigung
Weitere Details nannte der Hauptstadtklub nicht. Bobic äußerte sich auf Anfrage nicht. Der damalige Bundesligist hatte sich Ende Januar von seinem Sport-Geschäftsführer getrennt.
Der 52-Jährige geht gegen seine Kündigung vor. Am 19. Februar 2024 soll der Fall vor dem Landgericht Berlin verhandelt werden. In den Rechtsstreitigkeiten geht es um hohe Summen. Der klamme Zweitligist befindet sich auf einem strikten Sparkurs.
Sportlich läuft es für die Berliner auch ziemlich durchwachsen. In zwölf Partien kassierte die Mannschaft von Trainer Pal Dardai (47) bereits sechs Niederlagen und steht auf dem 12. Tabellenplatz.
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Zudem gibt es im Fall um Bobic ein von ihm initiiertes Urkunde-Verfahren, in dem es um die mögliche Erwirkung eines Vollstreckungstitels gegen Hertha BSC geht.
Dem Vernehmen nach zahlt der Hauptstadt-Klub seit der im Februar zugestellten fristlosen Kündigung kein Gehalt mehr an Bobic. Erhält Bobic den Vollstreckungstitel, müsste Hertha das seit Februar eingefrorene Gehalt des Managers auszahlen – und das könnte den Berlinern teuer zu stehen kommen. (dpa/fr)
