Ärger bei den Königlichen: Zwei Stars von Real Madrid müssen nach einem Streit in der Umkleide jetzt tief in die Tasche greifen.
Real MadridMega-Strafe und kuriose Ausrede nach Prügel-Eklat

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Kylian Mbappe (r.) weist seinen Teamkollegen an: Real-Star Federico Valverde war nach dem Training mit Aurélien Tchouaméni aneinandergeraten. Jetzt müssen die beiden die Konsequenzen tragen.
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Bei Real Madrid ging es in der Umkleide anscheinend richtig zur Sache!
Und jetzt sind auch die Folgen klar: Federico Valverde (27) und sein Kollege Aurélien Tchouaméni (26) müssen infolge einer heftigen Auseinandersetzung eine hohe Geldsumme berappen. Jeder der beiden Kontrahenten muss 500.000 Euro auf den Tisch legen!
Kuriose Ausrede von Federico Valverde nach Kabinen-Ärger
In einem offiziellen Statement teilte der Klub mit, dass ein Disziplinarverfahren gegen die beiden Profis eröffnet worden ist. Vor einem Untersuchungsbeamten zeigten sich Valverde und Tchouaméni, drückten ihr „tiefes Bedauern“ aus und baten sich gegenseitig um Verzeihung.
Entschuldigungen gingen auch an den Klub, die Mannschaftskameraden, das Trainerteam und die Anhänger. Beide erklärten sich mit jeder Bestrafung einverstanden, woraufhin Real Madrid die finanzielle Buße festlegte und die internen Ermittlungen beendete. Das berichtet unter anderem „sportbild.bild.de“.
Die beiden Akteure sind mit dieser Sanktion noch gut bedient. Gemäß den Statuten von LaLiga und der Spielergewerkschaft AFE hätte ein „sehr schwerwiegender“ Zwischenfall Sperren zwischen elf und 20 Partien nach sich ziehen können. Selbst ein Vereinsausschluss wäre eine mögliche Konsequenz gewesen.
Valverde persönlich dementierte die Meldungen über einen tätlichen Konflikt zuvor in den sozialen Netzwerken. Er schilderte eine „Meinungsverschiedenheit“, in deren Verlauf er sich „versehentlich die Stirn an einem Tisch“ gestoßen haben will. Wegen der Platzwunde sei ein routinemäßiger Abstecher in eine Klinik erforderlich gewesen.
Einen physischen Angriff habe es nicht gegeben, betonte der Südamerikaner. Er machte deutlich: „Mein Kollege hat mich zu keinem Zeitpunkt geschlagen, und ich ihn auch nicht.“
Dennoch melden diverse spanische Zeitungen unbeirrt weiter, dass es in der Umkleide von Valdebebas zu einer massiven Auseinandersetzung kam.
Speziell Valverde steht intern wohl am Pranger. Wie „The Athletic“ unter Berufung auf Quellen aus der Umkleide berichtet, soll der Mittelfeldakteur seinen französischen Kollegen über einen längeren Zeitraum hinweg gereizt haben. Die Ernüchterung ist demnach erheblich, weil er doch als Anführer im Team angesehen wurde.
Der Zwischenfall hat ebenfalls sportliche Auswirkungen. Aufgrund seiner Blessur am Kopf wird Valverde schätzungsweise für zwei Wochen nicht spielen können, wodurch er wahrscheinlich auch den Clásico gegen den FC Barcelona versäumt. Im Gegensatz dazu nahm Tchouaméni kürzlich wie gewohnt am Teamtraining teil. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

