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Ralf Rangnick Rolle rückwärts nach Österreich-Job: Abschied in England verkündet

Ralf Rangnick im Trainingsanzug von Manchester United bei einem Spiel der Premier League.

Ralf Rangnick, hier am 22. Mai 2022 im letzten Spiel als Interims-Trainer bei Manchester United, verlässt den Verein frühzeitig.

Nach einem halben Jahr ist die eigentlich bis 2024 geplante Zeit von Ralf Rangnick bei Manchester United schon wieder vorüber. Der neue Nationaltrainer Österreichs einigte sich mit dem Klub auf die Vertragsauflösung.

Nächster Zukunfts-Wandel bei Ralf Rangnick (63)! Ursprünglich sollte er vom Trainer-Interims-Posten in die Berater-Rolle bei Manchester United wechseln, mit dem Job als Nationaltrainer in Österreich war dann eine Doppelrolle angedacht. Seit Sonntag (29. Mai 2022) ist aber klar: Dazu wird es nicht kommen.

Am Nachmittag verkündete der gefallene englische Top-Klub den Abschied von Rangnick nach nicht einmal einem Jahr im Verein – trotz des bis 2024 laufenden Vertrags. Die Anforderungen seiner neuen Rolle in Österreich machten einen Verbleib auf der Insel unmöglich, schrieb United in einer Mitteilung.

Aus bei Manchester United: Ralf Rangnick fokussiert sich voll auf Österreich

In einer „stillschweigenden Übereinkunft“ habe man sich auf die Trennung geeinigt, die Rangnick gleichzeitig auch auf seiner ersten Pressekonferenz beim ÖFB verkündete. Dabei kündigte er auch an: „Über Manchester United werde ich mich nicht mehr äußern.“

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In den anstehenden Spielen der Nations League wird der langjährige Bundesliga-Trainer seine Premiere als Nationalcoach feiern – und auf eine erfolgreichere Zeit als auf der Insel hoffen.

Dort sollte er Manchester nach dem Aus von Vorgänger Ole Gunnar Solskjaer (49) stabilisieren und in die Champions League führen, scheiterte aber krachend.

Ab Anfang Dezember betreute er die Mannschaft um Superstar Cristiano Ronaldo (37) in 28 Pflichtspielen. Dabei verpasste er in der Liga die Qualifikation für die Königsklasse, scheiterte dort im Achtelfinale an Atlético Madrid und schied bei der Pokal-Schmach zu Hause gegen Zweitligist FC Middlesbrough aus. (bc)

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