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Nach Last-Minute-Ausgleich Nächster Aufstiegs-Schock für St. Pauli – jetzt auch noch Corona

Die Spieler des FC St. Pauli schleichen gefrustet über den Platz.

Geht dem FC St. Pauli die Puste im Aufstiegsrennen aus? Die Spieler waren nach dem 1:1-Unentschieden gegen den 1. FC Nürnberg am 29. April 2022 gefrustet.

Aus Aufstiegseuphorie werden ganz schnell Aufstiegssorgen. Nach dem bitteren 1:1-Unentschieden gegen den 1. FC Nürnberg wird der FC St. Pauli nun auch vom Coronavirus geplagt.

Herbstmeister nach einer erfolgreichen Hinrunde und Tabellenführer mit drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz am 27. Spieltag – das war sie, die gute Basis der Kiezkicker vom FC St. Pauli. Nach nur drei Punkten aus den vergangen fünf Zweitliga-Spielen ist die gute Ausgangslage jetzt aber futsch.

Nach dem Last-Minute-Ausgleich im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg (1:1) am Freitagabend (29. April 2022) könnte der FC St. Pauli am Samstag (30. April) sogar noch hinter Stadtrivale Hamburger SV (spielt beim FC Ingolstadt) auf Tabellenplatz fünf rutschen. Doch die größte Sorge für den Schlussspurt könnte das Coronavirus werden.

FC St. Pauli sagt nach positiven Schnelltests Training ab

Nach dem bitteren 1:1-Unentschieden des FC St. Pauli gegen den 1. FC Nürnberg haben die Hamburger das Training am Samstag abgesagt. Das sei „aufgrund weiterer Corona-Verdachtsfälle im Kader und Umfeld der Lizenzmannschaft“ geschehen, teilte der Verein mit.

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In der Partie fehlte bereits Kapitän Philipp Ziereis (29) wegen einer Covid19-Erkrankung. Die obligatorischen Schnelltests am Tag danach ergaben weitere positive Befunde. „Vor diesem Hintergrund wurde die Entscheidung getroffen, dass als Vorsichtsmaßnahme zunächst kein Mannschaftstraining stattfindet“, hieß es. Die Bestätigung der vorläufigen Befunde mittels PCR-Test sind für Sonntag angekündigt.

Schwierige Ausgangslage im Aufstiegsrennen für St. Pauli

Auch Top-Stürmer Guido Burgstaller (33) fehlte gegen seinen Ex-Klub aus Franken. Der 18-Tore-Mann der Kiezkicker zog sich unter der Woche einen Muskelfaserriss zu und kann wohl keine Treffer mehr im Aufstiegsrennen liefern.

Somit könnte dem FC St. Pauli auf den letzten Metern im Aufstiegsrennen in der 2. Bundesliga die Puste ausgehen. Wenn weitere Spieler der Stammelf von Trainer Timo Schultz (44) aufgrund des Coronavirus ausfallen, muss der 44-Jährige wie schon gegen Nürnberg seine Stammelf umstellen.

Unabhängig von möglichen Ausfällen wird es für die Hamburger schwer genug. Am nächsten Samstag (30. April) steht das womöglich vorentscheidende Spiel bei Tabellenführer FC Schalke 04 an. Eine weitere Niederlage könnte alle Aufstiegshoffnungen bei St. Pauli jäh beenden. (dpa)

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