Nach Sachsen Nächstes Bundesland zieht Corona-Reißleine im Amateurfußball

Ein Fußball liegt an der Eckfahne

In Sachsen und nun auch in Thüringen ruht vorerst der Betrieb im Amateurfußball. Aufgrund der dramatischen Corona-Zahlen zogen die Verbände die Reißleine. (Symbolbild)

Die Corona-Pandemie wütet so stark wie nie zuvor. Nachdem Sachsen den Spielbetrieb im Amateurfußball bereits ausgesetzt hatte, folgt mit Thüringen nun das nächste ostdeutsche Bundesland.

Erfurt/Köln. Das nächste Bundesland zieht die Corona-Reißleine im Amateurfußball. Nachdem am Mittwoch (17. November 2021) bereits Sachsen den Spielbetrieb ausgesetzt hatte, folgte tags darauf auch der thüringische Verband.

Alle Partien aller Altersklassen am kommenden Wochenende werden abgesagt, hieß es am Donnerstag. Der Thüringer Fußball-Verband berät zudem am Freitag in Jena bei einer Sitzung über einen vorzeitigen Beginn der Winterpause.

Amateurfußball: Thüringer Verband setzt alle Spiele ab

In Thüringen gilt derzeit Warnstufe 3. Damit wäre die 2G-Regel obligatorisch. Da jedoch unklar ist, ob sich diese im Amateurfußball ohne Weiteres und so kurzfristig umsetzen lässt, entschied sich der Verband zur kompletten Absetzung aller Partien auf Landesebene.

Alles zum Thema Corona

Am Mittwoch hatte bereits der Sächsische Fußball-Verband auf die hohen Corona-Zahlen reagiert und den Amateur-Spielbetrieb unterbrochen. Wie es weitergeht, ist auch in diesem Fall vorerst unklar.

Vor allem in den neuen Bundesländern wütet das Coronavirus besonders stark. Sachsen weist derzeit mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 761,4 (Stand 18. November 2021, Quelle: RKI) die höchste Neuinfektionsrate aller 16 Bundesländer auf. Thüringen hat einen Wert von 565,0. (kos)

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