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Prominenter Umweltsünder Lionel Messis Privatjet ist im Dauereinsatz – mit dramatischen Folgen

Lionel Messi jubelt im Trikot der argentinischen Nationalmannschaft.

Lionel Messi bejubelt am 27. September 2022 ein Tor für Argentinien gegen Jamaika.

Lionel Messi sieht sich ungewöhnlichen Vorwürfen ausgesetzt. Im Zentrum steht dabei die Nutzung des Privatjets des Argentiniers.

Die französische Sportzeitung „L'Equipe“ hat Recherchen zur Nutzung des Privatjets von Lionel Messi veröffentlicht. Und die Zahlen sind schockierend!

Zwischen dem 1. Juni und dem 31. August 2022 wurde der Privatjet des Superstars von Paris Saint-Germain stolze 52 Mal benutzt. Natürlich absolvierte der Fußball-Star die 52 Flüge in nur drei Monaten nicht alle selbst, auch Freunde und Familie des Südamerikaners nutzten das Flugzeug für Ausflüge.

368 Stunden Flugzeit in drei Monaten

Dennoch steht der sechsmalige Weltfußballer selbstverständlich in der Kritik, schließlich gehört das Luxus-Flugzeug dem 35-Jährigen.

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Und damit ist Lionel Messi auch für die daraus entstehenden Umweltsünden verantwortlich. Und die haben es laut „L'Equipe“ in sich. In den drei Monaten zwischen Juni und August war Messis Flugzeug ganze 368 Stunden in der Luft. Mit drastischen Folgen für die Umwelt!

Denn in den 368 Flugstunden setzte Messis Privatjet 1502 Tonnen CO2 frei – die Menge, die ein Mensch in Frankreich durchschnittlich in 150 Jahren ausstoßen würde, wie die französische Sportzeitung ausrechnete.

Hier können Sie sich die genaue Aufschlüsselung der Flüge in einer Grafik anschauen:

Messis Privatjet, der über eine Reichweite von 10.000 Kilometer verfügt, soll 16 Sitze beinhalten, die bei Bedarf zu acht Betten umfunktioniert werden können. Der Flieger verfügt über eine Küche mit Vollausstattung und zwei luxuriöse Badezimmer. 

Und auch ansonsten mangelt es den Passagieren an nichts. Viel Bling-Bling, massive Ledersitze und eine edle Holzverkleidung zeichnen das Innere des Privatjets aus. Messis bei Argentinien und dem FC Barcelona getragene Rückennummer 10 ziert das Heck des Fliegers, die Namen seiner Kinder und seiner Ehefrau sind auf der ausfahrbaren Treppe verewigt.

Messis Klub Paris Saint-Germain steht schon seit einiger Zeit wegen Flugreisen am Pranger. Eine kurze Flugreise des PSG-Teams und der Umgang mit der Kritik daran hatte im Anschluss Frankreichs Sportministerin Amélie Oudéa-Castéra erbost. PSG-Trainer Christophe Galtier hatte auf der Pressekonferenz zum Champions-League-Auftakt gegen Juventus Turin ironisch auf die Frage reagiert, warum der französische Meister zum Spiel nach Nantes geflogen sei, statt mit der Bahn zu reisen.

Er habe mit einer derartigen Frage gerechnet, hatte Galtier gesagt und ergänzt, man werde mit der Firma, die die Reisen der PSG-Mannschaft organisiere, darüber sprechen, beim nächsten Mal einen Strandsegler zu nutzen. Stürmerstar Kylian Mbappé war bei der Frage nach einem kurzen Blick von Galtier in Gelächter ausgebrochen. (can)

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