Riesen-Wirbel um einen deutschen Profi! Nach einer schockierenden Geste nach seinem Tor ermittelt jetzt der Verband. Dem Ex-Dortmunder droht eine lange Sperre.
Kopf-ab-GesteEx-BVB-Talent droht jetzt lange Sperre

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Paris Brunner könnte für seine Kopf-ab-Geste beim jubeln gesperrt werden.
Was für eine Szene in Frankreich! Im Mittelpunkt: der deutsche Profi Paris Brunner. Der einstige U17-Weltmeister sorgte mit einer Geste für einen handfesten Skandal. Nachdem er für AS Monaco das 1:1 bei Racing Straßburg erzielt hatte, deutete er vor den gegnerischen Fans mit der Hand einen Kehlenschnitt an.
Die Zuschauer reagierten sofort mit einem gellenden Pfeifkonzert. Nun aber hat die Angelegenheit offizielle Konsequenzen. Der französische Fußballverband (FFF) teilte am Montag mit, dass die Disziplinarkommission des Ligaverbandes Ermittlungen aufgenommen hat. Das berichtet „Sport1“.
Brunners Erklärung: Provokation durch die Fans?
Brunner selbst meldete sich später zu Wort und erklärte, er sei von den Rängen provoziert worden. „Sie haben über meine Familie gesprochen, über meine Mutter, über meinen Vater. Ich konnte diejenigen sehen, die mich beschimpft haben“, so der Angreifer.
Er habe nicht respektlos sein wollen und betonte, seine Geste sei falsch verstanden worden: „Was ich sagen wollte, war: ‚Was für ein Tor, es ist vorbei.'“
Ob diese Erklärung die Kommission überzeugt, ist fraglich. Laut einer ersten Einschätzung, die der Präsident des Nationalen Ethikrats, Frédéric Thiriez, gegenüber der Sportzeitung L’Équipe äußerte, „könnte die Geste des Spielers einen Verstoß gegen den in der Ethik-Charta festgeschriebenen Grundsatz des vorbildlichen Verhaltens darstellen“. Dem Profi, der 2024 von Borussia Dortmund kam, droht eine Sperre von einem Spiel wegen „exzessivem/unangemessenem Verhalten.“
Sollte sein Verhalten sogar als einschüchternd oder bedrohlich eingestuft werden, ist sogar eine Zwangspause von bis zu vier Partien möglich. Die endgültige Entscheidung, ob und welche Strafe verhängt wird, liegt aber allein bei der Disziplinarkommission. (red)
