Fortuna-Neuzugang Filimon Gerezgiher saß im Derby zwischen Düsseldorf und Duisburg nur auf der Tribüne. Jetzt hat Trainer Alexander Ende über die Gründe gesprochen.
Neuzugang nur auf der TribüneEnde erklärt harte Fortuna-Entscheidung

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Alexander Ende muss bei Fortuna Düsseldorf jeden Spieltag harte Entscheidungen treffen und Spieler aus dem Kader streichen.

Flügelflitzer Filimon Gerezgiher (26) kam auf den letzten Drücker zur Fortuna. Erst am Deadline Day hat der flexible Außenbahnspieler seinen Vertrag bei den Rot-Weißen unterschrieben.
Seitdem wartet er allerdings auf sein Drittligadebüt für Düsseldorf. Bislang reichte es nur für einen Startelfeinsatz im Niederrheinpokal gegen Biemenhorst, bei dem er immerhin zwei Tore vorbereitete.
Alexander Ende: „Es war keine Entscheidung gegen Fili“
Beim so wichtigen Spiel gegen den MSV Duisburg verzichtete Trainer Alexander Ende (46) allerdings gänzlich auf die Dienste des gebürtigen Stuttgarters. Den 2:1-Derbysieg durfte er nur von der Tribüne aus feiern.
Im Nachgang erklärte der Coach seine Entscheidung: „Das ist Mathematik. Wir haben Positionen, die du mit einer Anzahl an Spielern besetzen kannst. Deswegen haben wir uns für die anderen Jungs entschieden.“
Dabei ging es primär um die Konkurrenz im Sturm. Endes Wahl fiel auf Knipser Eric Hottmann (26) und den eifrigen Lukas Eixler (22). Letzterer hatte mit seiner Einwechslung gegen Fortuna Köln auf sich aufmerksam gemacht. Ende betonte deswegen: „Es war keine Entscheidung gegen Fili, sondern für die Jungs, die es zuletzt gut gemacht haben.“
Auf konkrete Nachfrage hieß es dann vom Trainer weiter: „Es hatte nichts mit seiner Leistung zu tun und wir waren auch nicht unzufrieden. Ich habe ihm das erklärt und für das Spiel gegen Duisburg war es so, weil die anderen Jungs ein Stück weiter sind in den Themen.“
Am Dienstag gegen Regensburg soll der Neuzugang aber wieder im Kader stehen. Dabei darf sich Gerezgiher sogar berechtigte Hoffnungen auf sein Debüt machen.
Weil ein namentlich nicht genannter Profi mit einer beginnenden Erkältung ausfallen könnte, ist die Fortuna mit 21 Profis zum Flutlichtduell nach Bayern gereist. Nach dem enttäuschenden Tribünenplatz im Derby könnte für Gerezgiher deswegen nun endlich die Zeit auf dem Rasen beginnen.
