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Platz eins vor PortugalKolumbien hofft nach knappem Erfolg auf den Gruppensieg

Torjubel von Kolumbien bei der WM 2026.

Copyright: Silvia Izquierdo/AP/dpa

Ein Treffer reichte Kolumbien zum knappen Sieg im zweiten WM-Gruppenspiel gegen die Demokratische Republik Kongo.

Kolumbien hat auch sein zweites Vorrundenspiel bei der WM 2026 gewonnen und hat den Gruppensieg vor Portugal im Visier. Gegen DR Kongo holten die Südamerikaner ein knappes 1:0.

Daniel Muñoz hat Kolumbien den vorzeitigen Einzug in die K.-o.-Runde der Fußball-WM beschert. Der Rechtsverteidiger erzielte beim 1:0 (0:0) gegen die Demokratische Republik Kongo den entscheidenden Treffer (76. Minute) zum zweiten Sieg im zweiten Gruppenspiel.

Zuvor waren Bayern-Profi Luis Díaz und seine Teamkollegen im mexikanischen Zapopan an Kongos überragendem Torwart Lionel Mpasi fast verzweifelt.

Kolumbien Erster vor dem Endspiel gegen Portugal

Mit sechs Punkten auf dem Konto steht Kolumbiens Teilnahme am Sechzehntelfinale bereits fest. Die „Cafeteros“ können im Topspiel am kommenden Sonntag (1.30 Uhr MESZ) in Miami gegen Portugal um Superstar Cristiano Ronaldo schon mit einem Remis den Gruppensieg sichern.

Auch Kongo hat mit einem Punkt noch Chancen aufs Weiterkommen. Das zentralafrikanische Team trifft zum Gruppenabschluss in Atlanta auf das noch punktlose Usbekistan. Kongo hatte im ersten Gruppenspiel beim 1:1 gegen Titel-Mitfavorit Portugal überrascht und seinen ersten WM-Punkt geholt.

Im ersten Aufeinandertreffen der beiden Fußball-Nationen überhaupt war Muñoz schon früh der auffälligste Spieler. In der 4. Minute vergab der Profi des englischen Erstligisten Crystal Palace eine Großchance, nur zwei Minuten später landete sein Kopfball im Tor. Doch der Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt.

Beim abgefälschten Linksschuss von Muñoz nach der Pause war aber auch Kongos Schlussmann geschlagen. Díaz wurden noch zwei Treffer wegen Foulspiels und Abseits aberkannt, sodass Kolumbien bis zuletzt gegen die in der Nachspielzeit stärker aufkommenden Kongolesen noch mal zittern musste. (dpa)

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