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FIFA bespricht auch andere Modelle Katar fordert für die WM 2022 wohl eine Corona-Impfpflicht

An die Fassade des Gebäudes in Souq Waqif Doha, der Hauptstadt von Katar, wird das Logo der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar 2022 projeziert

Katar will wohl, dass alle Spieler bei der WM 2022 gegen Covid-19 geimpft sind. Das Bild entstand am 3. September 2019 in Souq Waqif in Doha.

Die WM 2022 steht unter massiver Kritik. Nun soll Gastgeber Katar wohl wollen, dass alle teilnehmenden Spieler und Trainer gegen Covid-19 geimpft sein werden.

Doha. Die Fußball-WM im Winter 2022 in Katar ist seit der Verkündung starker Kritik ausgesetzt. Vor allem die schlimmen Zustände für die Arbeiter, die die prunkvollen Stadien im Wüstenstaat bauen, standen dabei bisher im Fokus. Etliche von ihnen starben im Zusammenhang mit den Bauarbeiten.

Doch nun kommt ein neues Thema auf, dass den Fußball spalten könnte. Gibt es bei der WM 2022 in Katar eine Impfpflicht gegen Covid-19? Laut „The Athletic“ will das Land Katar bei der Weltmeisterschaft nur geimpften Spielern und Trainern die Teilnahme an dem Turnier erlauben.

Katar hat eine der höchsten Impfquoten der Welt

Grund sollen die vielen Profis und Trainer im Fußball sein, die bis heute noch nicht geimpft sind – davon sollen sich viele auch bewusst gegen eine Impfung entschieden haben.

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Mit rund 82 Prozent hat Katar eine der höchsten Impfquoten der ganzen Welt, zudem will der Staat den einreisenden Fans zur WM eine Million Impfdosen verschaffen. Und das soll laut Bericht nun auch für die Spieler und Trainer gelten. Ob dieser Vorschlag allerdings auf Akzeptanz stößt, bleibt abzuwarten.

FIFA bespricht anderen Modelle mit Katar

Die FIFA ist jedenfalls skeptisch, arbeitet mit Katar wohl auch schon an anderen Modellen. Beispiel: Die Spieler könnten jeden dritten Tag einen negativen Test vorweisen. Die letzte Entscheidung liegt aber bei den Gesundheitsbehörden des Gastgeberlandes.

Ein Repräsentant der FIFA erklärte: „Angesichts der COVID-19-Pandemie wird Katar als Gastgeberland die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen treffen, um die Gesundheit und Sicherheit aller am Wettbewerb Beteiligten zu schützen. Alle Teilnehmer müssen die Reisehinweise der katarischen Behörden und die neuesten Richtlinien des Ministeriums für öffentliche Gesundheit beachten.“ (tsc)

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