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+++ EILMELDUNG +++ Kein Debüt in der Startelf Klopp-Aufstellung ohne El Mala

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Kader-Plan gescheitert?Moderator äußert Klopp-Verdacht beim DFB-Start

Jürgen Klopp entschied sich zum Start in seine Zeit beim DFB für zwei Kader und insgesamt 44 Spieler. Gehörte da womöglich auch ein Hintergedanke zu?

Mit einer Rekord-Nominierung startete Jürgen Klopp (59) die Ära als neuer Bundestrainer: 44 Spieler, aufgeteilt auf zwei Kader, berief Klopp für seine ersten vier Länderspiele mit der deutschen Nationalmannschaft.

In erster Linie will der Nachfolger von Julian Nagelsmann (39) dabei so viele Spieler wie möglich in Aktion sehen und für ihre Tauglichkeit in der DFB-Auswahl testen. Fußball-Fan Micky Beisenherz (49) fragt sich allerdings auch, ob nicht doch ein Hintergedanke eine Rolle spielte.

Klopp äußert sich erneut zum Kimmich-Abschied beim DFB

In der neuesten Folge seines Podcasts „Fussball MML“ kam Beisenherz auf den auch unter Klopp zuletzt unglücklich agierenden Kapitän Joshua Kimmich (31) zu sprechen.

Der Spielführer ist nach dem Trainerwechsel zurück im defensiven Mittelfeld, macht nach den Spielen in den Niederlanden (1:1) und gegen Griechenland (0:1) aber ausnahmsweise Platz für weniger bewährte Kräfte.

Mit einem Augenzwinkern äußerte der TV-Moderator der Talkshow „Kölner Treff“ seinen Verdacht zum Routinier und fragte: „Meinst du, Jürgen Klopp, der alte Fuchs, hat diese zwei Kader nur deshalb überhaupt installiert, um einmal Joshua Kimmich rausnehmen zu können, ohne gleich die große Entmachtungsdebatte führen zu müssen?“

Obwohl Kimmich als Kapitän und Gesicht der Nationalmannschaft mit der Erfahrung aus 116 Länderspielen zu den Anführern zählt, wird der Mittelfeldspieler immer wieder auch als Symbolbild einer erfolglosen Spieler-Generation im DFB-Trikot angeführt. Bei der WM in den USA etwa absolvierte Kimmich im dritten Anlauf sein erstes K.o.-Spiel bei einer Weltmeisterschaft – das gegen Paraguay prompt verloren ging.

Beisenherz grübelte daher über einen möglichen Gedankengang bei Klopp: „Das gesamte Mambo-Jambo geht mir eigentlich nur darum, dass die Medien mir nicht dahinterkommen, dass ich mal gucken will, wie funktioniert die deutsche Nationalmannschaft ohne Joshua Kimmich. Ich will den hier nicht mehr in der ersten Elf stehen haben, ich will aber auf keinen Fall die Debatte führen.“

Sollte die abenteuerliche Theorie tatsächlich den Klopp-Plänen entsprechen, wären diese offensichtlich gescheitert: Eine Debatte um Kimmich gab es auch durch die Abreise zur Hälfte der Länderspielpause, weil sich zahlreiche Experten und Ex-Nationalspieler wie Lothar Matthäus (65) und Thomas Helmer (61) kritisch über das Fehlen des Kapitäns äußerten und ihr Unverständnis zeigten.

Klopp äußerte sich am Donnerstag im Bayerischen Rundfunk noch einmal positiv über Kimmich. „Er hat einen großartigen Eindruck gemacht und ist ein toller Kapitän. Es ist alles gut“, sagte der 59-Jährige. Er habe mit seinem Trainerteam aber „jetzt diesen Schnitt“ beim Kader machen wollen.

„Ich will diese Jungs auch mal sehen, wenn die Platzhirsche nicht da sind“, sagte Klopp mit Blick auf Neulinge wie Vitaly Janelt vom FC Brentford. Er will sich in seiner ersten Phase als Bundestrainer wappnen für die Zukunft, falls er zum Beispiel auf Verletzungen reagieren müsse. „Das tun wir gerade.“ (bc/dpa)