„Spannende Herausforderungen“ Ex-FC-Manager Jörg Schmadtke kündigt Wechsel in andere Branche an

Jörg Schmadtke auf dem Weg zur Trainerbank beim Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim.

Sportchef Jörg Schmadtke beim Spiel des VfL Wolfsburg gegen die TSG 1899 Hoffenheim am 19. Februar 2022.

Jörg Schmadtke, aktuell Sportchef beim VfL Wolfsburg, wird aller Voraussicht nach im Januar 2023 seine Karriere beenden. Der gebürtige Düsseldorfer gibt einen Einblick in seine Zukunftspläne.

Mehr als 20 Jahre hat Jörg Schmadtke (58) in seiner Karriere als Fußball-Manager zu verbuchen – doch bald soll Schluss sein. Der Sportchef vom VfL Wolfsburg geht derzeit davon aus, dass sein im Januar 2023 endender Vertrag sein Abschied sein wird.

„Das ist der derzeitige Plan. Natürlich ist nicht auszuschließen, dass ich nach einem halben Jahr feststelle, dass ich mir das anders vorgestellt habe. Aber momentan sieht es so aus, dass ich Ende Januar meine Tasche packe, hier rausmarschiere und mich vom Fußballgeschäft verabschiede“, sagte der 58-Jährige in einem Sky-Interview.

Manager Jörg Schmadtke gibt sein Karriereende bekannt

Sein Bundesliga-Debüt gab Schmadtke 1985 als Torwart von Fortuna Düsseldorf. Es folgten weitere Stationen beim SC Freiburg, Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach.

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2001 fing er dann bei Alemannia Aachen als Manager an. Sein Weg führte im Anschluss über Hannover 96 zum 1. FC Köln, ehe er 2018 als Geschäftsführer Sport zu den Wolfsburgern wechselte.

Mit Hannover qualifiziert er sich 2011 sogar für die Europa League und erreichte das Viertelfinale. Beim FC gelang ihm 2014 der Aufstieg, woraufhin sein Weg bei den Rheinländern ebenfalls in die Europa League führte. 

„Ich denke, dass ich noch jung genug bin, um mich mit Dingen zu beschäftigen, die außerhalb des Fußballs stattfinden“, sagte er über die Zeit nach dem Karriereende.

Der Düsseldorfer weiter: „Wir befinden uns in spannenden Zeiten und es wird einen deutlichen Wandel mit spannenden Herausforderungen geben. Als Stichworte seien da nur mal der Klimawandel, die Energiewende und der soziale Ausgleich genannt. Es wird doch spannend im Leben, wenn man sich nicht nur auf sein Kerngeschäft fokussiert, sondern auch mal nach links oder rechts schaut.“ (dpa, fr)

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