Duisburg holt den Pokal, doch der Verlierer jubelt auch
Geldsegen für VerliererSt. Tönis verliert Finale, kassiert aber fette DFB-Pokal-Prämie

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Versöhnlicher Saisonabschluss für MSV-Trainer Dietmar Hirsch (Archivbild).
Der MSV Duisburg hat sich zum vierten Mal den Landespokal am Niederrhein geschnappt! Nur eine Woche nach dem frustrierenden Saisonabschluss in der 3. Liga auf Rang vier, gab es für die Zebras doch noch einen Grund zum Jubeln. Vor 18.972 Fans im eigenen Stadion wurde der Fünftligist SC St. Tönis souverän mit 4:1 (2:0) besiegt.
Die Treffer für den überlegenen Favoriten besorgten Patrick Sussek mit einem Doppelpack (4./47. Minute), Aljaz Casar per Strafstoß (34.) und Jan-Simon Symalla (50.). Doch auch die Gäste hatten Grund zur Freude: Luis Angel Montenegro Romero erzielte den Ehrentreffer (88.) und sorgte für Ekstase im Fanblock.
Trotz Niederlage: Fünftligist feiert größten Erfolg der Vereinsgeschichte
Und das war nicht der einzige Anlass zur Freude für den Außenseiter. Denn jetzt kommt der Hammer: Da der MSV Duisburg bereits durch seinen vierten Tabellenplatz in der Liga für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals qualifiziert war, rutschte auch der Oberligist SC St. Tönis schon vor dem Abpfiff als Teilnehmer hinein! Für den Klub aus dem Tönisvorster Stadtteil bei Krefeld ist dies der größte Triumph der Club-Historie.
Fetter Geldregen für den Oberligisten
Dieser Erfolg spült ordentlich Geld in die Vereinskasse. Die Auslosung für die erste Runde steigt am 6. Juni, die Partien werden dann Ende August und Anfang September ausgetragen. Und jetzt halten Sie sich fest: Im Vorjahr erhielt jeder teilnehmende Verein für die erste Runde eine Prämie von knapp 212.000 Euro. Ein wahrer Geldsegen für den Fünftligisten!
Der vorherige Titelträger, Drittligist Rot-Weiss Essen, der den Pokal dreimal in Folge gewonnen hatte, flog diesmal schon in der zweiten Runde gegen den Viertligisten Rot-Weiß Oberhausen raus. Als Drittplatzierter der 3. Liga ist RWE aber für die DFB-Pokal-Hauptrunde 2026/27 startberechtigt. (dpa/red)
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