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Sechs Verletzte, Schiri-AttackeMini-Fußballer (12) rastet auf dem Platz aus – Rekordstrafe

Barcelonas Jules Kounde kontrolliert den Ball während des spanischen La-Liga-Fußballspiels zwischen Atletico Madrid und dem FC Barcelona im Stadion Civitas Metropolitano in Madrid, Spanien.

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Unser Symbolbild (8. Januar 2023) zeigt Barcelonas Jules Kounde am Ball - in Spanien sorgt Anfang Januar 2023 eine Rekordstrafe gegen 12-jährigen Fußballer für Schlagzeilen.

Da ist einer aber mal komplett ausgerastet – und erhält jetzt die fällige Quittung. Mega-Fußballstrafe in Spanien. Das kuriose: der Sünder ist er zwölf Jahre alt.

Dieser Fall sorgt aktuell für Schlagzeilen in Spanien. In Aragonien (Hauptstadt Saragossa), einer autonomen Gemeinschaft im Nordosten der iberischen Halbinsel, ist ein kleiner Fußballspieler komplett ausgerastet und kassiert nun eine deftige Strafe.

Der 12-jährige Junge hatte am 17. Dezember 2022 beim Spiel seiner Mannschaft Alfindén EFB bei Gegner Cristo Rey eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Nachdem das Spiel unterbrochen war, attackierte er einen Gegenspieler und beleidigte den Schiedsrichter mehrfach aufs Übelste.

12-jähriger Fußballer rastet in Spanien aus: 25 Spiele Sperre

Doch damit nicht genug: der kleine Gewalttäter war nicht mehr zu bändigen und knöpfte sich weitere Gegenspieler vor. In der Folge dieser Auseinandersetzung gingen mehrere Gegner zu Boden. Das Wut-Männchen war trotzdem nicht zu stoppen! Auch den Schiri hatte er noch attackiert.

Jetzt griff der aragonische Fußballverband hart durch und belegte den 12-Jährigen mit einer Rekord-Strafe: 25 Spiele Sperre! Die Strafe setzt sich laut spanischen Medien wie folgt zusammen:

  1. Tätlichkeit gegen Gegner während der Unterbrechung: vier Spiele Sperre (Höchststrafe)
  2. Attacke auf weitere Gegner: 15 Spiele Sperre
  3. Attacke auf Schiedsrichter und Beleidigung: sechs Spiele Sperre

Der Verband griff hart durch, weil die Beobachter und Funktionäre vor allem wegen der Brutalität entsetzt waren. Die Attacken auf Spieler, die am Boden lagen, bezeichnete man als „sehr ernst“.

Die traurige Bilanz nach den Ausschreitungen: sechs Verletzte, zwei von ihnen mussten nach den Schlägen ins Krankenhaus gebracht wurden. Das Spiel wurde natürlich abgebrochen.

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Auch weitere beteiligte Nachwuchsspieler, die sich an den Auseinandersetzungen beteiligt hatten, wurden lange gesperrt. Zwei Akteure wurden demnach für jeweils 15 Spiele gesperrt.

Um das Urteil zu untermauern, sperrte der Verband den Platz für die kommenden drei Spiele, der Club Alfindén EFB bekommt zwei Punkte abgezogen und muss 400 Euro Geldstrafe zahlen. Zudem spielt der Verein nun unter Beobachtung: Sollten sich weitere Gewalt-Fälle abspielen, wird Alfindén vom Wettbewerb ausgeschlossen.

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