Borja Garcés, ausgeliehen von Atletico Madrid an CD Leganés, fuhr am Wochenende unerlaubt zur Hochzeit seines Bruders. Der Trainer sagte, er würde nie wieder für Leganés spielen. Nun hat sich der Verein geäußert.
Harte Kritik nach Hochzeits-TripLeganés fällt Entscheidung über Zukunft von Atletico-Leihgabe Garcés

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Borja Garcés am 18. September 2021 für seinen Leihklub CD Leganés im Einsatz.
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Leganés. Man hat es schon oft gehört im Fußball: Ein Spieler fehlt bei einer Partie aufgrund von persönlichen Gründen – sei es ein Todesfall oder andere wichtige Gründe wie zum Beispiel Hochzeiten. Dieser Anlass stand auch bei Borja Garcés (22) an, allerdings hatte er dafür überhaupt nicht die Erlaubnis des Vereins.
Garcés ist in dieser Saison von Atletico Madrid an den spanischen Zweitligisten CD Leganés ausgeliehen, erzielte in neun Spielen noch keinen einzigen Treffer (eine Vorlage). Wird er nochmal die Chance bekommen, diese Statistik aufzubessern?
Borja Garcés fuhr trotz Verbot zur Hochzeit seines Bruders nach Marokko
Denn Garcés fuhr am Wochenende unerlaubt zur Hochzeit seines Bruders an die nordafrikanische Mittelmeerküste in Melilla. Der 22-Jährige fragte die Vereinsführung um die Freigabe, erhielt diese aber nicht.
Trotzdem fuhr Garcés nach Marokko! Laut „Carussell Deportivo“ hatte der Stürmer geplant, zur Partie gegen CD Teneriffa am Samstag (23. Oktober 2021) rechtzeitig zurück zu sein. Allerdings habe man ihm auf dem Rückweg mitgeteilt kein Teil des Kaders zu sein.
Asir Garitano: „Solange ich hier bin, wird dieser Junge nie wieder das Trikot von Leganés tragen“
Nach der 1:2-Niederlage gegen Teneriffa sagte Trainer Asir Garitano (51) wütend: „Er war mir ein lieber Spieler, aber ich akzeptiere solche Situationen bei niemandem, egal wie wir stehen. Solange ich hier bin, wird dieser Junge nie wieder das Trikot von Leganés tragen.“
Am Montagabend postete der Angreifer dann ein Video auf Twitter, in dem er sich für sein Verhalten entschuldigte. Dazu schrieb er: „Guten Abend 'Pepineros', ich entschuldige mich von ganzem Herzen beim Verein, dem Trainerstab, meinen Mitspielern und den Fans.“
Der Klub verkündete anschließend in einer Pressemitteilung, dass Garcés eine Geldstrafe aufgebrummt wurde und er ins Mannschaftstraining zurückgekehrt sei.
„Der Spieler hat sich beim Trainerstab, seinen Mitspielern, dem Verein und den Fans von C.D. Leganés entschuldigt. Garcés muss außerdem eine vom Verein verhängte finanzielle Strafe absitzen, die er akzeptiert, wird aber am Dienstagnachmittag wieder zum Training erscheinen“, hieß es vom Klub.
Garcés ist noch bis zum Sommer 2022 an Leganés, die in Spaniens zweiter Liga nur auf Platz 20 (von 22) stehen, ausgeliehen, sein Vertrag in der spanischen Hauptstadt läuft noch bis 2024. (tsc)

