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FC ist nächster GegnerFrankfurt-Trainer nach 0:6-Klatsche: „Man muss sich schämen“

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Eintracht Frankfurt ist mit 0:6 bei RB Leipzig untergegangen. SGE-Trainer Adi Hütter wurde nach der Partie deutlich.

Es war eine absolute Machtdemonstration von RB Leipzig gegen Eintracht Frankfurt. Mit 6:0 schossen die Sachsen die Hessen wieder nach Hause.

Die SGE steht damit nach fünf Spielen bei fünf Punkten und einem schlechten Torverhältnis von 9:16. In der Red-Bull-Arena stand es am Samstagabend bereits nach 43 Sekunden 1:0 für Leipzig, zur Halbzeit führte der Dosenklub bereits mit 4:0.

Adi Hütter: „Nicht bundesligatauglich“

Nach der dreiwöchigen XXL-Länderspielpause hat Frankfurt also einen miserablen Restart hingelegt. „Ich kann so eine Leistung schwer akzeptieren. Da spreche ich über jeden Spieler, von vorne bis hinten. Das 0:6 ist vielleicht ein bisschen zu hoch, aber das ist auch egal. Es tut mir vor allem leid für die Fans, die hierhin gereist sind. Wir sehen teilweise aus wie eine Schülermannschaft. Es ist wirklich brutal heute“, sagte Frankfurt-Stürmer Jonathan Burkardt (26).

Auch Trainer Adi Hütter (56) sprach nach der Partie bei Sky über die Demontage seiner Mannschaft. „Wenn du ein Bundesliga-Auswärtsspiel so verlierst, musst man sich auch schämen. Vor allem vor unseren Fans, es sind fast 5000 Frankfurter hier, es geht um den Klub“, sagte Hütter.

„Aber wenn man sich die Torchancen anschaut, hat Leipzig zehn Torschüsse und sechs Tore und wir haben, glaube ich, neun Schüsse und kein Tor erzielt“, merkte der Österreicher an.

Leipzig (20) und Frankfurt (18) hatten tatsächlich ähnlich viele Torschüsse, die Qualität eben dieser unterschied sich aber deutlich. Während RB auf einen xGoals-Wert von 3,28 kam, brachte es die Eintracht mit 1,44 auf nicht mal die Hälfte. Ein 6:0 spiegeln diese Zahlen aber natürlich nicht wieder.

„Zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass wir gut im Spiel waren. Aber wenn man sich die Tore anschaut, sind sie einfach viel zu billig. Das ist nicht bundesligatauglich. Ich bin sehr enttäuscht heute, auch was das Ergebnis betrifft. Wenn ich teilweise sehe, wie wir kicken könnten, dann hat mir das gut gefallen, aber in der Verteidigung müssen wir zehnmal besser werden, das geht einfach nicht!“, sagte Hütter deutlich.

Besser muss es schon am kommenden Freitag (16. Oktober) werden. Dann ist um 20.30 Uhr der 1. FC Köln zu Gast im Frankfurter Deutsche-Bank-Park. Sollte der FC das Derby am Sonntag (11. Oktober, 15.30 Uhr/im Liveticker auf EXPRESS.de) verlieren, wird die Partie bei der Eintracht zum echten Krisengipfel.