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„Ist gar nicht möglich“Fortuna-Entscheidung um zwei Klublegenden gefallen

Andreas Lambertz, Charlison Benschop und Adam Bodzek nach einem Fußballspiel.

Copyright: IMAGO/Otto Krschak

Bei Fortuna Düsseldorf gibt es nach der Trennung von Alexander Ende eine komplett neue Trainerkonstellation im Verein.

Bei Fortuna Düsseldorf gibt es Bewegung im Trainerteam. Nach dem ersten Training erklärte der neue Chef Jens Langeneke, wie die Trainerkonstellation in Zukunft aussehen soll.

Fortuna Düsseldorf besetzt nach dem Aus von Cheftrainer Alexander Ende (47) die Trainerposten im Verein. Der bisherige U23-Coach Jens Langeneke (49) übernimmt die Profis. Adam Bodzek (41), der seine aktive Karriere erst vor nicht allzu langer Zeit beendet hat, wird neuer Co-Trainer.

Auch die Zukunft von Klublegende Andreas „Lumpi“ Lambertz (42) scheint geklärt. Der Fanliebling ist zunächst weiter für die U23 eingeplant, lediglich seine genaue Rolle ist noch nicht bekannt.

Jens Langeneke: „Es ist kein Wunschkonzert“

Lambertz spielte bis Sommer 2020 für die zweite Mannschaft von Fortuna Düsseldorf. Seitdem ist er Co-Trainer der U23, bis zuletzt unter der Führung von Langeneke.

Im Regionalliga-Team soll zunächst übergangsweise der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, Stefan Vollmerhausen (53), als Interimscoach aushelfen. Eine langfristige Lösung ist diese Konstellation nach Einschätzung Langenekes allerdings nicht. Als NLZ-Leiter habe Vollmerhausen zahlreiche weitere Aufgaben zu bewältigen.

Die Entwicklung der Nachwuchsspieler will der neue Fortuna-Trainer trotzdem weiter aufmerksam verfolgen. Gerade für die Profi-Mannschaft ist es wichtig, dass sich Talente in der U23 gut entwickeln und sich perspektivisch für höhere Aufgaben empfehlen können.

Besonders über Bodzek als neuen Co-Trainer zeigte sich Langeneke sehr erfreut. Der neue Assistent war noch bis Sommer 2024 als Spieler für Düsseldorf aktiv. Danach arbeitete er sowohl als Co-Trainer, als auch als Chefcoach für die U17 und U19 der Fortuna.

„Bodze ist noch nicht lange vom Platz runter. Er hat Erfahrungen gemacht in der U19 als Co-Trainer. Ich glaube auch, mit seiner Fortuna-Vergangenheit, ist das ein absolutes Match. Da werden wir alle von profitieren.“

Einen zusätzlichen Spezialtrainer für Standards oder Einwürfe hält Langeneke derzeit nicht für zwingend notwendig: „Es ist kein Wunschkonzert, weil ich auch weiß, in welcher Liga wir spielen. Ich kann nicht sagen, ich hätte gerne noch einen Standard-Trainer, um Einwürfe zu üben. Das ist zum einen gar nicht möglich, aber es war auch gar nicht nötig. Mit der jetzigen Konstellation bin ich sehr zufrieden.“