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Alemannia macht den PartycrasherFortuna verliert in Unterzahl gegen Aachen

Alexander Ende schreit etwas auf den Platz.

Copyright: IMAGO/STEINSIEK.CH

Fortuna-Trainer Alexander Ende musste an seinem Geburtstag eine Niederlage gegen Alemannia Aachen einstecken.

Für Fortuna Düsseldorf gab es im Westschlager gegen Alemannia Aachen eine ernüchternde Niederlage. Geburtstagskind Alexander Ende konnte die Mannschaft in Unterzahl kein Geschenk machen.

Für Fortuna-Trainer Alexander Ende (47) hätte es ein ganz besonderer Geburtstag werden können: bestes Fußballwetter und ein ausverkauftes Stadion im Westschlager gegen Alemannia Aachen.

Doch seine Mannschaft konnte ihm kein Geschenk machen und hat es damit verpasst, erstmals seit April 2024 wieder drei Siege in Serie zu holen. Stattdessen gab es für die Rot-Weißen in Unterzahl eine 0:1-Niederlage.

Erschreckend schwache erste Halbzeit von Düsseldorf

Die Vorzeichen vor dem Duell waren klar: Fortuna reiste mit zehn Punkten aus den letzten vier Spielen nach Aachen. Die Gastgeber hingegen konnten nur eine ihrer letzten fünf Partien gewinnen. Von diesem vermeintlichen Kräfteverhältnis war zu Beginn aber überhaupt nichts zu sehen.

Das Spiel der Düsseldorfer war von Fehlpässen und unnötigen Unsicherheiten geprägt. Kein Wunder also, dass die Hausherren schon nach zehn Minuten in Führung gingen. Nach einem Ballverlust von Müller spielte es Aachen geduldig aus.

Über Köster landete der Ball auf der linken Außenbahn bei Wagner. Zimmermann hielt es nicht für nötig, die Flanke zu verhindern, und ließ den Ex-Kölner gewähren. Weil auch das Abwehrzentrum im kollektiven Tiefschlaf war, brauchte Scepanik aus fünf Metern nur einzuschieben. Mittlerweile fast schon Tradition: Die Fortuna musste wieder einem frühen Rückstand hinterherrennen.

Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit bekam die Mannschaft aber nichts mehr auf die Kette. Der erschreckend schwache Auftritt war auch für Geburtstagskind Ende zu viel. Zur zweiten Halbzeit brachte er deswegen mit Consbruch, Slimani und van der Sloot gleich drei Neue aufs Feld. Ehrlicherweise hätte der Coach aber fast die gesamte Elf austauschen müssen.

Egouli fliegt mit Ampelkarte vom Platz

Denn auch nach dem Pausentee verbesserte sich das Bild nur kurz. Die neuen Spieler brachten zwar etwas Energie auf den Platz, die war aber schnell wieder aufgebraucht. Außer einer Halbchance von Schleusener nach Flanke von van der Sloot ging in der Offensive nicht viel. Kurz darauf wurde der Fortuna dann aber komplett der Stecker gezogen.

Innenverteidiger Elias Egouli konnte Aachens Topscorer Mika Schroers nur mit einem Foul stoppen. Das Problem: Der Abwehrhüne hatte bereits im ersten Durchgang eine Verwarnung gesehen. Dementsprechend zückte Schiedsrichter Konrad Oldhafer sofort die Gelb-Rote Karte und schickte Egouli nach rund einer Stunde vom Feld.

Zur Überraschung von vielen im Stadion sorgte der Platzverweis allerdings dafür, dass die Gäste aus Düsseldorf besser in die Partie kamen. Das Team drückte phasenweise sogar noch auf den Ausgleich. Die Alemannia lauerte auf Konter, um den Deckel draufzumachen.

Doch es sollte kein Treffer mehr fallen. Dementsprechend groß war auch der Jubel bei den Heimfans und der Frust bei den über 5.000 mitgereisten Fans aus Düsseldorf. In der Tabelle sind die Aachener mit dem Sieg an der Fortuna vorbeigezogen. 

In die Länderspielpause verabschieden kann sich die Fortuna aber noch nicht ganz. Am Mittwoch steht noch die 2. Runde im Niederrheinpokal auf dem Programm. Dann treffen die Rot-Weißen um 19.30 Uhr im Paul-Janes-Stadion auf den Siebtligisten Schwarz-Weiß Alstaden.

Alexander Ende geht zusammen mit Jonathan Hoppe über den Rasen und legt seinen Arm auf seine Schulter.
„Nicht für möglich gehalten“
Ende bedankt sich für Wunderheilung