Drittligist Fortuna Düsseldorf hat auch in Regensburg gewonnen. Das war aber nur möglich, weil die medizinische Abteilung hervorragende Arbeit geleistet hat. Vom Trainer gab es deswegen ein Sonderlob.
„Nicht für möglich gehalten“Ende bedankt sich für Wunderheilung

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Fortuna-Trainer Alexander Ende (r.) zusammen mit Physio Jonathan Hoppe.

Die Erleichterung nach dem zweiten Sieg in Serie war bei Fortuna Düsseldorf groß. Trainer Alexander Ende (46) war aber nicht nur zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft.
Bei der Pressekonferenz nach der Partie sprach der Coach zwei weiteren Gruppen seinen expliziten Dank aus. Zunächst richtete er sich dabei an die Fans.
Alexander Ende: „Es wurde von Tag zu Tag besser“
Rund 1.000 Anhängerinnen und Anhänger aus Düsseldorf waren am Dienstag den weiten Weg bis nach Regensburg angetreten. Bei weitem keine Selbstverständlichkeit in der 3. Liga. Auch dank der guten Stimmung im Gästeblock wurde die Mannschaft dazu motiviert, das Spiel nach dem frühen Rückstand noch zu drehen.
Den wichtigen Grundstein dafür legte in der 22. Minute Abwehrspieler Erik Wekesser. Nach einem perfekt ausgespielten Angriff köpfte der Neuzugang völlig unbedrängt zum Ausgleich ein. Dabei war noch am Wochenende äußerst fraglich, ob der Linksverteidiger überhaupt auflaufen könnte.
Bei einem harten Zusammenstoß mit einem Duisburger Gegenspieler an der Mittellinie hatte sich der Fortune eine leichte Prellung zugezogen. Kurz vor Ende der Partie musste er deswegen für Lukas Bornschein ausgewechselt werden. Mannschaftsarzt Dr. Ulf Blecker (63) zeigte sich in den Katakomben besorgt, prognostizierte allerdings keinen langen Ausfall.
Dass Wekesser trotzdem in Regensburg schon wieder auflaufen konnte, grenzte an ein Wunder. Endes zweiter Dank ging deswegen an die medizinische Abteilung: „Nach dem Spiel gegen Duisburg habe ich nicht für möglich gehalten, dass Weki auf den Platz kommt. Ich habe aus Spaß gesagt, dass sich jetzt die Qualität einer Physioabteilung zeigt. Diesen Ehrgeiz haben sie dann reingepackt in die zwei Tage mit voller Behandlung. Es wurde von Tag zu Tag besser.“
Den Treffer können sich deswegen auch die Physios auf die Fahne schreiben: „Dass er das Tor gemacht hat und spielen konnte, war das Ergebnis von leidenschaftlicher Arbeit, die die Jungs da machen. Das freut mich sehr.“
Zwei Tage Vollgas in der Physio, 90 Minuten Vollgas auf dem Platz – Wekessers Einsatz hat sich für die Fortuna bezahlt gemacht. Der zweite Sieg in Serie lässt Düsseldorf nach dem schwierigen Saisonstart in der 3. Liga nun wieder vorsichtig nach oben schauen.
Doch die Arbeit wird für die Physios zumindest in dieser Woche noch nicht weniger. Schon am Samstag steht das nächste Spiel in Aachen auf dem Programm. Bis dahin sollen auch die neuen Wehwehchen aus dem umkämpften Spiel gegen Regensburg wieder verschwunden sein.
