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„Sonst ist es zu spät“Neuer-Patzer entfacht Torwart-Diskussion neu

Es ist das große Thema dieses Bundesliga-Spieltags. Nach Neuers historischem Patzer im Spiel gegen den FC Augsburg fordern viele schon jetzt eine Veränderung auf der Torwartposition beim FC Bayern.

Manuel Neuer (40), leistete sich beim Spiel am Samstag (10. Oktober 2026) gegen den FC Augsburg einen dicken Schnitzer. Schon nach acht Sekunden muss der 40-Jährige hinter sich greifen. Es ist das schnellste Tor der Bundesliga-Geschichte.

Nach dem Spiel entbrannten die Debatten erneut. Wie lange sollte der FC Bayern München noch auf Manuel Neuer im Tor setzen? Oder sollte man Jonas Urbig (23) jetzt schon zur Nummer eins befördern?

Matthäus: „Urbig wie der junge Neuer“

Auch bei „Sky90“ sorgt dieses Thema für ordentlich Gesprächsstoff. Wann wird der Ex-Kölner seinen „Ziehvater“ beim Rekordmeister ablösen? Lothar Matthäus (65) und Steffen Freund (53) sind sich einig: Urbig wird auf kurz oder lang die Nummer eins beim FC Bayern werden.

Matthäus, der live als Experte für RTL beim DFB-Spiel in Griechenland vor Ort war, lobt den Ex-Kölner für seine Ruhe am Ball. „Da ist er stärker als ter Stegen“, so der 65-Jährige während der Torwart-Debatte in der Sendung am Sonntagabend (11. Oktober 2026). Anschließend kommt der Weltmeister von 1990 aus dem Schwärmen über Jonas Urbig, gar nicht mehr heraus.

Matthäus macht deutlich, dass der gebürtige Euskirchener seiner Meinung nach alle Voraussetzungen hat, sowohl beim FC Bayern als auch in der Nationalmannschaft die Nummer eins zu werden.

„Urbig hat sich bei beiden Spielen super präsentiert. Seine Art und Weise, wie er Fußball spielt, seine Körpersprache und wie er die Bälle mit einer Leichtigkeit abfängt, das ist alles schon wie der junge Manuel Neuer“, so der DFB-Rekordspieler über die ersten Einsätze von Urbig im DFB-Dress.

Auch Steffen Freund machte deutlich, dass Urbig genug gezeigt hat, um Neuer bei den Bayern abzulösen. „Wir schützen zurecht Manuel Neuer um seine Verdienste und wir wissen alle, schon gegen Leipzig kann er wieder eine Riesenleistung abrufen, aber: Es ist Manuels letztes Jahr und danach muss Urbig bereit sein“.

Aus seiner Sicht muss Urbig sogar schon in dieser Saison die Nummer eins bei Bayern München werden, weil es danach „zu spät“ wäre.

Neuer selbst entschuldigte sich nach dem Spiel für seinen Fehler. Er machte aber auch deutlich, dass ihn am zweiten Treffer keine Schuld treffe. „Den konnte ich einfach nicht festhalten“, erklärte er in einem Interview nach dem Spiel.