„Mafia-Methoden“ Ex-Real-Star wettert öffentlich gegen FC Barcelona – und prangert Präsidenten an

Cristiano Ronaldo nimmt seinen Real-Madrid-Kollegen Rafael van der Vaart in den Arm.

Cristiano Ronaldo und Rafael van der Vaart im Trikot von Real Madrid am 25. November 2022.

Die Kritik am FC Barcelona kommt momentan von allen Seiten. Auch Rafael van der Vaart, ehemaliger Spieler des Erzrivalen Real Madrid, hat nun zum Rundumschlag ausgeholt.

Keine Kohle im Geldbeutel, aber trotzdem auf Shopping-Tour gehen? Das Transfergebaren des verschuldeten FC Barcelona gefällt dem Ex-Fußballprofi Rafael van der Vaart (39) überhaupt nicht!

Der Niederländer, der zwischen 2008 und 2010 für Barças Konkurrenten Real Madrid gespielt hatte, teilte am Wochenende (13./14. August 2022) mächtig gegen den katalanischen Klub aus. Besonders Präsident Joan Laporta (60), der seit 2021 diese Position bekleidet, blieb von van der Vaarts Attacke nicht verschont.

Rafael van der Vaart: „Das ist eine Schande“

Gegenüber dem niederländischen TV-Sender Ziggo zeigte Rafael van der Vaart sein Unverständnis über den FC Barcelona, der in diesem Transferfenster allein für Robert Lewandowksi (33), Jules Koundé (23) und Raphinha (25) über 150 Millionen Euro investiert hat.

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„Wie um alles in der Welt kann man Spieler kaufen, wenn man kein Geld hat? Ich finde, das ist eine Schande“, meinte der ehemalige Nationalspieler, der mit „Oranje“ bei der WM 2010 den zweiten Platz belegt hatte.

Besonders Joan Laporta hatte van der Vaart bei seiner Kritik im Visier: „Dieser Mann denkt, er sei der König. Aber ich glaube, er ist ein kleiner Idiot!“ Van der Vaart weiter: „Der Ruf von Barça ist wirklich schlecht geworden. Es war ein großartiger Verein und jeder wollte dort spielen.“

Das habe sich mittlerweile aber geändert. Ein Beweis dafür sei Barças Umgang mit Mittelfeld-Star Frenkie de Jong (25): Der Verein drängt den Spieler offenbar dazu, seinen aktuellen Vertrag für ungültig zu erklären und wieder zu seinem alten, einem schlechter bezahlten Kontrakt, zurückzukehren. De Jong ist dazu allerdings nicht bereit.

Der ehemalige HSV-Star Rafael van der Vaart verglich Barcelona und dessen Verantwortliche daher sogar mit der organisierten Kriminalität: „So kann man einen Menschen nicht behandeln. Frenkie verdient zu viel? Wenn man einen Vertrag unterschreibt, dann erfüllt man ihn oder man trennt sich einvernehmlich. Aber nicht so. Das sind Mafia-Methoden und das gehört bestraft.“

Das erste Heimspiel in der angelaufenen LaLiga-Saison konnte Barça übrigens nicht gewinnen. Die Partie gegen Rayo Vallecano endete am Samstag (13. August) im Camp Nou mit 0:0, Stürmer Robert Lewandowski muss also noch auf seinen Premieren-Treffer für die krisengeschüttelten Katalanen warten. (jm)

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