2

Heftige SzenenEklat bei Drittliga-Spiel: Wütende Fans werfen sogar Messer auf Gäste-Team

Die Polizei versucht mit Schutzwänden die Spieler von Amedspor vor geworfenen Gegenständen zu schützen.

Copyright: AFP

Die Spieler von Amedspor laufen am Sonntag (23. März 2023) unter Polizeischutz auf das Spielfeld.

Bei der Begegnung zwischen Bursaspor und Amedspor in der dritten türkischen Liga kam es am vergangenen Wochenende zu heftigen Ausschreitungen. 

Unfassbare Szenen in der dritten türkischen Liga. Dort kam es am Sonntag (6. März 2023) beim Spiel zwischen Bursaspor und Amedspor zu Bildern, die es in Fußballstadion nur ganz, ganz selten gibt. Viele Fans attackierten Spieler während der Partie mit allen möglichen Gegenständen.

Unfassbar: Dabei wurden sogar Feuerwerkskörper und Messer geworfen. Aus unerklärlichen Gründen ließ der Schiedsrichter die Begegnung dennoch weiterlaufen.

Heftige Ausschreitungen bei Drittligaspiel in der Türkei

Bereits beim Aufwärmen wurden die Gäste-Spieler von Buraspor-Anhängern angegriffen, wie in einem Post von Amedspor auf Social Media zu sehen ist. Dort waren ebenfalls Fotos von verletzten Spielern und weiteren Gewalttaten zu sehen. Ein Video bei Social Media zeigt, wie während einer Ecke ein regelrechter Hagel an Wurfgeschossen auf den Schützen niedergeht.

Nach Spielende ist es in den Katakomben zu weiteren heftigen Auseinandersetzungen gekommen. Der Grund des Konflikts sei politisch motiviert. Amedspor hat 2014 seinen Namen geändert, um die kurdische Stadt Amed zu würdigen. Seitdem kommt es immer wieder Anfeindung von anti-kurdischen Fans gegnerischer Vereine.

Hier sehen Sie die Szenen in einem Twitter-Video:

Die Gäste schrieben bezüglich der Ausschreitungen: „Am Ende der Partie wurden unsere Spieler in der Kabine und in den Gängen von Bursaspors Sicherheitsbeamten, Klubpersonal und Sicherheitsleuten attackiert. Es gibt Bilder von den Angriffen.“ Der Vorstand erklärte weiter, die Anfeindungen hätten schon am Samstagabend vor dem Hotel der Spieler in Bursa begonnen.

Bursaspors reagierte mit Videos aus dem Hinspiel, wo ihre Spieler von Amedspor-Fans angegriffen wurden: „Dieselbe Empfindlichkeit hätten wir auch nach dem Spiel in Diyarbakir erwartet.“ Dies ist der Heimspielort von Amedspor.

Welche Konsequenzen aus den Vorfällen drohen, ist derzeit nicht bekannt. Die Partie wurde trotz der Vorfälle nicht unterbrochen und endete 2:1 für Buraspor. (fr)

Max Eberl lächelt vor der Trainerbank.
Irre Summen
Bayern-Boss Eberl packt über geplatzte Mega-Deals aus