Nach Verletzungsschock Ex-FC-Star Jhon Cordoba mit irrem OP-Trip über 3000 Kilometer

Jhon Cordoba reklamiert am Boden.

Jhon Cordoba, hier am Boden bei der Partie am 27. August gegen Kazan, hat sich verletzt.

Ex-FC-Star Jhon Cordoba hat sich schwer am Oberschenkel verletzt. Um so schnell wie möglich zurückzukehren, nahm er einen irren Trip in Kauf.

Nach seinem Wechsel nach Russland gelang Jhon Cordoba (28) ein Start nach Maß, doch nun muss sein Klub lange auf ihn verzichten. Oberschenkel-OP, Rückkehr ungewiss – Verletzungsschock beim Kolumbianer!

Der frühere Sturm-Star des 1. FC Köln spielt nach seinem Intermezzo bei Hertha BSC inzwischen bei FK Krasnodar – und war bis vor Kurzem aus dem Team des ambitionierten Klubs in der ersten russischen Liga nicht wegzudenken.

Jhon Cordoba verletzte sich gegen Sotschi am Oberschenkel

Doch im Heimspiel vor zwei Wochen gegen Khimki (3:3) passierte das Unglück: Der Kolumbianer verletzte sich am Oberschenkel, musste bereits nach 31 Minuten ausgewechselt werden. In der darauffolgenden Partie gegen FK Sotschi (2:1) konnte Cordoba, mit 17 Millionen Euro bis heute der teuerste Einkauf der FC-Geschichte, nicht eingesetzt werden.

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Tröstlich: Durch den Sieg im Olympiastadion rückte Krasnodar (28 Punkte) an den punktgleichen Gastgebern vorbei an die Spitze des Verfolgerfeldes hinter dem Top-Duo Zenit St. Petersburg (37 Zähler) und Dinamo Moskau (35).

Jhon Cordoba mit Operation in Finnland

Doch Cordoba wird seinem Team in den nächsten Wochen weiter fehlen. Denn der Angreifer musste unters Messer. Und für den Spezialisten war ihm kein Weg zu weit: In Turku in Finnland ließ Cordoba sich am verletzten Oberschenkel operieren – das ist von der Metropole in der Nähe des Schwarzen Meeres fast 3000 Kilometer entfernt!

Aber es hat sich anscheinend gelohnt: Die OP verlief optimal, Cordoba konnte trotz seines tristen Krankenzimmers schon wieder lächeln und via Instagram Genesungsbilder senden. „Mir geht es gut. Ich werde jetzt alles dafür tun „dass ich schnell wieder gesund werde!“

Jhon Cordoba mit Anabel in Russland

Für Krasnodar eine gute Nachricht, schließlich hatte man im Sommer je nach Quelle zwischen 15 und 20 Millionen Euro für den Sturmtank hingeblättert. Cordoba, der mit seiner Frau Anabel und seiner kleinen Tochter in Russland lebt, will sich durch gute Leistungen in der russischen Topliga endlich für die kolumbianische Nationalelf empfehlen. Dafür muss er aber erst mal wieder fit werden. 

Reichlich Grüße von ehemaligen Weggefährten gab es jedenfalls: Marco Höger, Kingsley Ehizibue, Manfred Schmid oder auch Mateuz Cunha schickten Genesungswünsche.

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