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Unheil abgewendet?Ex-Bundesligist im Glück: Darum könnte der Traditionsklub dem Abstieg entgehen

Der Nürnberger Spieler Frank Baumann im Kampf um den Ball mit dem Wattenscheider Spieler Hilko Ristau.

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Steigt die SG Wattenscheid (hier Hilko Ristau am 21. Mai 1998 gegen den 1. FC Nürnberg und Frank Baumann) doch nicht ab?

Ein ehemaliger Bundesligist könnte bald tief durchatmen. Weil ein anderer Verein runter muss, bleibt der Traditionsklub der Regionalliga wahrscheinlich doch erhalten.

Des einen Freud ist des anderen Leid! Die SG Wattenscheid darf wohl doch noch über den Klassenverbleib in der Regionalliga West jubeln – aber nur, weil ein anderer Klub keine Lizenz erhält.

Der Ex-Bundesligist (1990 bis 1994) steht am Ende der Saison auf Tabellenplatz 17. Das bedeutet für den Traditionsklub den Abstieg zurück in die Fünftklassigkeit. Eigentlich! Das Glück für Wattenscheid: Der 1. FC Düren erhält keine Zulassung für die Saison 2023/24 der Regionalliga West.

Regionalliga-West: Ex-Bundesligist steigt wohl doch nicht ab

Wie die „Aachener Zeitung“ vermeldet, ist die Entscheidung gefallen! Obwohl der 1. FC Düren die Regionalliga-Saison auf einem guten 10. Tabellenplatz abgeschlossen hat, geht es runter in die Oberliga.

Da der Verband jüngst die Auflagen verschärft hatte, erfüllt die Westkampfbahn der Dürener nicht die nötigen Voraussetzungen, um weiterhin am Spielbetrieb der vierthöchsten deutschen Liga teilzunehmen.

Durch den Abstieg des 1. FC Düren würde die SG Wattenscheid doch in der Regionalliga bleiben. Es wäre doppeltes Glück: Denn schon der 1. FC Kaan-Marienborn (Tabellenplatz fünf) tritt den Weg nach unten trotz sportlichem Klassenerhalt an. Aufgrund der verschärften Auflagen zieht sich der Klub freiwillig in die Kreisliga C zurück.

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Noch muss sich Wattenscheid aber gedulden: Innerhalb der nächsten zehn Tage können die FCD-Verantwortlichen Einspruch gegen das Urteil einlegen. Die Erfolgsaussichten wären allerdings wohl eher gering, da die nötigen Arbeiten am Stadion noch nicht abgeschlossen sind.

Eine weitere Möglichkeit wäre, ein anderes Stadion als Spielstätte für die neue Saison nachzumelden. Beispielsweise eines der Kölner Stadien oder aber das Waldstadion in Wegberg-Beeck. Dies hatte FCD-Präsident Wolfgang Spelthahn zuletzt jedoch kategorisch ausgeschlossen, da Aufwand und Ertrag in keinem guten Verhältnis stehen würden. Findet jetzt ein Umdenken statt? Die Zukunft eines ehemaligen Bundesligisten hängt davon ab. (gr)

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