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Europa-League-EklatRoms Co-Trainer haut Feyenoord-Profi um, nun wartet Bayer – Polizei setzt Hooligans fest

AS Roms Co-Trainer Salvatore Foti zeigt auf Feyenoords Santiago Gimenez

Hitzige Szenen am 20. April 2023 in Rom: Roma-Assistenztrainer Salvatore Foti (r) zeigt auf den am Boden liegenden Feyenoord-Spieler Santiago Gimenez (l). Nachdem er ihn niedergestreckt hatte, sah der Co-Trainer Rot.

Die italienische Polizei in Alarmbereitschaft: Vor dem Spiel zwischen AS Rom und Feyenoord Rotterdam mussten Ausschreitungen verhindert werden – auch das Spiel verlief turbulent.

Hitziger und emotionaler Europapokal-Abend in Rom. Die italienische Polizei hatte vor dem Europa-League-Viertelfinale zwischen AS Rom und Feyenoord Rotterdam am Donnerstagabend (20. April 2023) 20 Roma-Fans in Gewahrsam genommen.

Im Fahrzeug eines Mannes waren Knüppel, Schläger und Hammer gefunden worden. Die Polizei verhinderte zudem einen Angriff von Rom-Hooligans auf Feyenoord-Fans, die trotz eines Ticket-Verbots im Stadtzentrum unterwegs waren.

AS Rom gegen Feyenoord: 1500 Polizisten im Einsatz

Auch im Spiel ging es turbulent zu, in den ersten 45 Minuten stand nicht immer der Fußball im Mittelpunkt. Trauriger Höhepunkt: In der 33. Spielminute kam es zur Rudelbildung. Was war passiert?

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Eklat an der Seitenlinie: Jose Mourinhos Co-Trainer bei AS Rom, Salvatore Foti, schlug zunächst einen Ball weg und packte sich dann Santiago Tomás Giménez. Zunächst hielt er ihn am Hals, dann schlug er ihn, sodass der Feyenoord-Spieler zu Boden ging und sich das Gesicht hielt. Foti wurde daraufhin mit Rot aus dem Innenraum verwiesen.

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Nach dem 1:0 für Rotterdam aus dem Hinspiel, hieß es 0:0 nach 45 Minuten. Es wurde noch hitziger und endete im Thriller: Leonadro Spinazzola brachte Rom in der 60. Minute mit 1:0 in Führung. Dann konnte Igor Paixao das 1:1 (80.) erzielen – Feyenoord wäre damit im Halbfinale gegen Bayer Leverkusen gewesen. Doch Paulo Dybala rettete die Roma mit dem 2:1 in der 89. Minute in die Verlängerung.

Dort hatte Rom zwei Pfostentreffer. Dann in der 101. Minute das 3:1 für Rom durch Stephan El Shaarawi. Und in der 109. Minute machte Lorenzo Pellegrini das 4:1. Rotterdams Giminez sah dann in der Schlussphase noch Rot nach einem üblen Foul.

Im Halbfinale trifft AS Rom nun mit Trainer Mourinho auf Bayer Leverkusen mit Trainer Xabi Alsonso. Einst spielte Alonso unter Mourinho bei Real Madrid – ein spannendes Wiedersehen steht an.

Rund um die Partie am Donnerstagabend war es mehr als hitzig. Das italienische Innenministerium setzte insgesamt 1500 Polizisten im Stadtzentrum von Rom ein.

Die Behörden hatten zwar den Verkauf des niederländischen Kartenkontingents verboten, trotzdem trafen hunderte Feyenoord-Fans in Rom ein.

Rom hat schlechte Erinnerungen an die Feyenoord-Fans. Einige hundert niederländische Anhänger hatten im Februar 2015 vor dem Europa-League-Spiel gegen die Roma randaliert.

Der Schaden betrug Zehntausende Euro. Der berühmte Barcaccia-Brunnen vor der Spanischen Treppe wurde beschädigt, sechs niederländische Hooligans wurden zu Haftstrafen von bis zu vier Jahren verurteilt. (sid, ubo)