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Abschied offiziellNach Saisonende: Eintracht Frankfurt gibt Trennung von Glasner bekannt

Nach dem Einzug ins Pokalfinale macht Oliver Glasner den Diver.

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Nach dem Einzug ins Pokalfinale macht Oliver Glasner am 3. Mai 2023 den Diver. Nun ist klar, dass der Frankfurt-Coach die Eintracht nach der Saison verlassen wird.

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Die Zeichen standen schon klar auf Trennung. Nun ist es auch offiziell: Oliver Glasner wird Eintracht Frankfurt verlassen. Der Trainer wird aber erst zum Saisonende seinen Hut nehmen.

Die Amtszeit von Cheftrainer Oliver Glasner bei Europa-League-Gewinner Eintracht Frankfurt nähert sich dem Ende!

Am Dienstagabend (9. Mai 2023) gab die SGE die Trennung vom Österreicher bekannt: nach Saisonende verabschiedet sich Glasner aus Frankfurt trotz Vertrags bis 2024.

Eintracht-Boss kritisiert Glasner öffentlich – Krisengespräch erwartet

„Ich akzeptiere die Entscheidung der Vereinsführung, die mir plausibel dargelegt wurde. Die Gespräche mit Markus Krösche und Timmo Hardung waren ehrlich, offen und fair, so wie unser Austausch in den zurückliegenden Jahren immer konstruktiv und von hohem gegenseitigem Respekt geprägt war. Es ist aber jetzt nicht der Zeitpunkt für Abschied oder Rückblick“, sagt Glasner über die Entscheidung.

Sportvorstand Markus Krösche: „Wir sind der Auffassung, dass nach all den Spekulationen und auch aufgrund der in den letzten Wochen und Monaten aufgekommenen Unruhe rund um die Trainerpersonalie nun Klarheit in der Zukunftsfrage wesentlich ist, um den Fokus von Trainer und Mannschaft komplett auf die Saisonziele und das Pokalfinale zu richten. Daher möchten wir gemeinsam am bestmöglichen Abschied arbeiten und uns mit voller Kraft auf die letzten Spiele konzentrieren.“

In der Vorsaison hatte Glasner mit der Eintracht die Europa League gewonnen und damit den erstmaligen Einzug in die Champions League vollbracht.

Aktuell steckt der Traditionsklub aus Frankfurt in der Krise. Beim 1:3 bei der TSG 1899 Hoffenheim verlor Glasner am Wochenende die Beherrschung. Auf dem Rasen sah er für eine Undiszipliniertheit die Rote Karte, in der Pressekonferenz setzte er zu einer Wutrede an.

Alle Spieler sowie Sportvorstand Krösche äußerten sich nach dem Spiel zunächst nicht. Am Sonntag wurde Glasner dann in aller Deutlichkeit von Vorstandssprecher Axel Hellmann (51) für sein Interview gerügt. Hellmann zweifelte erstmals öffentlich eine gemeinsame Zukunft mit dem Trainer an.

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Die Eintracht wollte im Frühjahr mit Glasner über 2024 hinaus verlängern. Doch der Coach nahm zunächst nicht an und begründete dies so: „Wenn ich egoistisch bin, verlängere ich den Vertrag, bekomme mehr Kohle, lasse mir eine Ausstiegsklausel reinschreiben, und wenn sie mich rausschmeißen, bekomme ich auch mehr Kohle. Das ist Egoismus. Aber das mache ich nicht, denn es geht mir um viel mehr als diese Banalitäten.“

Der Österreicher wird Berichten zufolge bei mehreren internationalen Topklubs gehandelt. In Frankfurt gelten Dino Toppmöller (42) und Matthias Jaissle (35) als Anwärter auf eine mögliche Glasner-Nachfolge in der kommenden Saison. (dpa)

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