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Titel-Traum perfekt Elfmeter-Krimi: Eintracht Frankfurt holt nach Blut-Schock die Europa League

Eintracht Frankfurt feiert den Gewinn der Europa League in Sevilla.

Euro-Traum erfüllt: Eintracht Frankfurt feiert am Mittwochabend (18. Mai 2022) den Gewinn der Europa League in Sevilla.

Eintracht Frankfurt hat den Sturm durch Europa mit dem Titel in der Europa League gekrönt. Im Finale von Sevilla gewann der Bundesligist nach Elfmeterschießen im umkämpften Duell gegen die Glasgow Rangers.

Eintracht Frankfurt holt den Europapokal nach Hause! Mit der weißen Wand von Sevilla im Rücken hat die SGE ihren Final-Traum im Endspiel der Europa League perfekt gemacht und darf in der kommenden Saison Champions League spielen.

Gemeinsam mit dem begeisterten Anhang im Stadion, der Fan-Zone in Spanien sowie beim Public Viewing in Frankfurt feierte der Bundesligist den ersten internationalen Titelgewinn seit dem UEFA-Cup 1980. Im Final-Krimi gegen die Glasgow Rangers holte sich die Eintracht durch das 6:5 (1:1) nach Elfmeterschießen den Pott.

„Wir wussten, wir sind dran. Es gibt nicht einen Helden, wir alle. Ohne die hätten wir es nicht geschafft“, jubelte Torwart Kevin Trapp gleich nach dem Herzschlag-Finale mit Blick auf die Fan-Kurve in Sevilla. Ansgar Knauff sagte: „Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich habe beim Elfmeterschießen fast einen Herzinfarkt bekommen.“ Abwehrchef Martin Hinteregger, der das Endspiel verletzt verpasst hatte, versprach zu feiern, „bis der letzte Fan nach Hause geht“.

Europa League: Blutiger Start ins Finale für Eintracht Frankfurt

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Auch wenn Rafael Santos Borré mit dem entscheidenden Treffer vom Elfmeterpunkt vor der Rangers-Kurve die meisten Blicke auf sich zog: Dieses Europa-Endspiel der Eintracht hatte zahlreiche Helden. Der tapfere Sebastian Rode, Ausgleichs-Vorlagengeber Filip Kostic oder Torwart Kevin Trapp, der kurz vor Ende der Verlängerung eine Mega-Parade zeigte und einen Elfmeter hielt – sie alle hatten einen Löwen-Anteil am Adler-Triumph.

Das erwartet umkämpfte Spiel verlangte der SGE von der ersten Minute alles ab, mit heftig blutender Platzwunde, verletzungsbedingter Auswechslung und einem Fan-Schock war alles dabei. Doch nach dem Sturm ins Finale über dicke Brocken wie den FC Barcelona und West Ham United übersprang das Team von Trainer Oliver Glasner (47) auch die letzte europäische Hürde.

Die Choreografie von Eintracht Frankfurt vor Beginn des Endspiels der Europa League in Sevilla.

Mit gewaltiger Fan-Unterstützung holt Eintracht Frankfurt die Europa League.

Dabei musste Eintracht Frankfurt früh im Spiel einen ersten Schock verkraften: Sebastian Rode wurde im Zweikampf vor dem eigenen Strafraum heftig von Gegenspieler John Lundstram erwischt, musste mit einer stark blutenden Platzwunde lange behandelt werden. Mit Turban biss der Ex-Nationalspieler dann auf die Zähne, machte tapfer weiter und schleppte sich bis zur 89. Minute über den Rasen.

Europa League: Eintracht Frankfurt kontert Führung der Glasgow Rangers

Frankfurt blieb zunächst unbeeindruckt, erwischte den besseren Start und hatte bis zur Mitte des ersten Durchgangs die gefährlicheren Chancen. Erst danach tauten bei hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad im sonnigen Süden Spaniens auch die Schotten auf.

Die Tendenz bestätigte sich nach der Pause, als die Rangers plötzlich jubelten und Frankfurt in den Schockfroster schickten. Joe Aribo nutzte gleich mehrere Abwehr-Patzer aus und stand frei vor Kevin Trapp, dem er mit einem Flachschuss keine Chance ließ. Das Ende aller Titel-Hoffnungen? Nicht für die Euro-Eintracht!

Sebastian Rode wird wegen einer Kopfverletzung im Finale der Europa League behandelt

Mit Turban nach Kopfverletzung kämpfte sich Sebastian Rode durch das Finale der Europa League.

Die Glasner-Elf, die in allen vorigen zwölf Spielen im Wettbewerb immer mindestens einen Treffer erzielt hatte, blieb auch im entscheidenden Moment nicht torlos. Wie so oft leitete Flügelflitzer Filip Kostic den Treffer mit einem Sprint über die linke Seite ein, seine flache Hereingabe drückte Rafael Santos Borré aus kurzer Distanz über die Linie. Ausgleich und Durchatmen in ganz Frankfurt!

Das galt auch für die 80. Minute: Zwei Eintracht-Fans waren im Stadion laut RTL-Kommentator Marco Hagemann (45) über eine Brüstung gestürzt, während der Behandlung wurde der Support im Fan-Bereich eingestellt. Nach der schnellen Entwarnung ging die Party auf den Tribünen dann aber weiter und schwappte nahtlos in die Zusatzschicht über – Verlängerung!

Europa League: Eintracht Frankfurt holt Titel im Elfmeterschießen

Die Verlängerung spielte dann noch einmal die vorigen 90 Minuten im Miniatur-Format durch: intensive Duelle, vereinzelte Chancen, aber noch immer kein Sieger. Es ging ins Elfmeterschießen.

Dort legten die Glasgow Rangers los, doch Frankfurt jubelte zuletzt! Trapp parierte den vierten Elfmeter von Aaron Ramsey, bei der SGE behielten mit Lenz, Hrustic, Kamada, Kostic und Santos Borré alle Schützen die Nerven. Der ersehnte Titel war mit perfekt und der Jubel kannte kein Halten mehr.

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