Nach der Derby-Pleite kocht es bei Real Madrid. Ein 55-Millionen-Mann steht im Kreuzfeuer – mit vernichtendem Urteil.
„Ein schlechter Fußballer“Knallharte Abrechnung mit DFB-Schreck
Dicke Luft bei Real Madrid! Nach der bitteren 1:2-Pleite im Stadtderby gegen Atlético kochen die Emotionen hoch. Besonders ein Spieler gerät dabei ins Visier der Kritiker: Weltmeister Marc Cucurella.
Der Spanier, der im Sommer für satte 55 Millionen Euro vom FC Chelsea kam, startete voller Euphorie in sein Abenteuer bei den „Königlichen“.
Torres: „Es gibt keinerlei Automatismen“
Doch von der anfänglichen Freude ist nichts mehr zu spüren. Jetzt teilt der ehemalige Real-Profi Miguel Torres bei „Movistar“ knallhart aus und nimmt sich den Neuzugang zur Brust: „In Madrid gibt es keine Struktur. Cucurella sieht aus wie ein anderer Fußballer, er sieht sogar aus wie ein schlechter Fußballer – aber das liegt daran, dass es keine Struktur gibt.“ Das berichtet „sportbild.bild.de“.
Für Torres liegt die Schuld aber nicht allein beim Spieler. Er sieht ein viel größeres Problem: die fehlenden Abläufe im Team, die verhindern, dass selbst gute Akteure ihr volles Potenzial entfalten können. Sein vernichtendes Urteil: „Es gibt keinerlei Automatismen. Wenn Rodri in Madrid wäre, würde er auch viele Mängel haben.“
Dabei war die Hoffnung vor der Saison riesig. Präsident Florentino Pérez hatte Mega-Transfers versprochen, und der Klub investierte ganze 225 Millionen Euro in neue Spieler. Torres erinnert sich an die Stimmung: „Die Fans waren begeistert, als Florentino auf dem Markt aktiv wurde. Sie dachten, dass es dieses Mal klappt.“
Doch nach nur wenigen Wochen ist die Begeisterung verflogen. Während Erzrivale Barcelona mit sieben Siegen aus den anfänglichen sieben Ligaspielen davonzieht, herrscht bei Real schon wieder Krisenstimmung.
Für Torres ist der Grund klar: „Die Wochen vergehen und es spielt keine Rolle, wen Barca verpflichtet oder ob sie keinen Stürmer holen – alles funktioniert, weil sie eine gute Struktur haben.“
Jetzt geht es erst einmal in die Länderspielpause, in der die Wunden geleckt werden müssen. Danach wartet am 10. Oktober um 21.00 Uhr das Duell gegen Villarreal auf die Madrilenen. (red)

