Finale im DFB-Pokal Skurrile Szenen: FC-Stimme Trippel schreit Wölfinnen gegen Potsdam zum Sieg

Der VfL Wolfsburg sicherte sich am Samstag, 28. Mai 2022, im Endspiel gegen Turbine Potsdam den neunten DFB-Pokal-Titel in der Klub-Historie.

Der VfL Wolfsburg sicherte sich am Samstag, 28. Mai 2022, im Endspiel gegen Turbine Potsdam den neunten DFB-Pokal-Titel in der Klub-Historie.

Souveräner Final-Auftritt! Der VfL Wolfsburg ließ im Damen-DFB-Pokalfinale gegen Turbine Potsdam am Samstagnachmittag nichts anbrennen. Die Wölfinnen sicherten sich den neunten Pokalsieg in der Klub-Historie.

Hinten sattelfest und vorne eiskalt! Der VfL Wolfsburg machte im Damen-DFB-Pokalfinale am Samstag (28. Mai 2022) mit Turbine Potsdam kurzen Prozess.

Die Mannschaft von Trainer Tommy Stroot (33) ließ im Kölner Rhein-Energie-Stadion (17.500 Fans) nichts anbrennen und sicherte sich mit einem souveränen 4:0-Sieg den neunten DFB-Pokal-Titel in der Klub-Historie.

DFB-Pokal: Janine Kunze übergibt Trophäe im Paulchen-Panther-Look

Kaiserwetter im Rhein-Energie-Stadion! Unter tobendem Applaus trug Ur-Kölnerin Janine Kunze (48) vor dem Anpfiff das Objekt der Begierde auf den Rasen. Den DFB-Pokal.

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Schauspielerin Janine Kunze, hier am 28. Mai 2022 in Köln, trug den DFB-Pokal beim Endspiel zwischen dem VfL Wolfsburg und Turbine Potsdam aufs Feld.

Schauspielerin Janine Kunze, hier am 28. Mai 2022 in Köln, trug den DFB-Pokal beim Endspiel zwischen dem VfL Wolfsburg und Turbine Potsdam aufs Feld.

Allerdings war nicht nur die prachtvolle Trophäe ein Hingucker. Auch das Outfit der Blondine schrie nach Aufmerksamkeit. Die Schauspielerin setzte auf den Paulchen-Panther-Look. Farbentechnisch erstrahlte Kunze nämlich komplett in pink.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier grüßt die Fans beim DFB-Pokalfinale zwischen dem VfL Wolfsburg und Turbine Potsdam am 28. Mai 2022 in Köln.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (obere Reihe Mitte) grüßt die Fans beim DFB-Pokalfinale zwischen dem VfL Wolfsburg und Turbine Potsdam am 28. Mai 2022 in Köln.

Hohe Prominenz: Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (66) ließ sich den Final-Leckerbissen zwischen den Wölfinnen und Turbine Potsdam in der Domstadt nicht entgehen. Nur DFB-Präsident Bernd Neuendorf musste das Pokalfinale von der Couch aus verfolgen. Der 60-Jährige fehlte coronabedingt.

DFB-Pokal: FC-Stimme Trippel schreit Wolfsburg in Müngersdorf zum Sieg

Der VfL Wolfsburg startete als haushoher Favorit in die Partie. Es war das achte DFB-Pokalfinale in Folge. Die vergangenen sieben Endspiel-Auftritte entschieden die Niedersächsinnen allesamt für sich.

Dass die Wölfinnen auch am achten Pokal-Erfolg interessiert waren, schien bereits nach wenigen Minuten klar zu werden. Der VfL legte mächtig los: bereits in der 12. Spielminute gingen die amtierenden Deutschen Meisterinnen durch Ewa Pajor in Führung.

DFB-Pokal: Stadionsprecher Michael Trippel schreit für Wolfsburg

Ungewohnte Situation: FC-Stadionsprecher Michael Trippel (67), der sonst nur aus tiefster Seele für den 1. FC Köln schreit, war diesmal als offizieller DFB-Stadionsprecher im Einsatz.

Nach dem Führungstreffer der Wölfinnen meldete sich die Stimme des „Effzehs“ erstmals zu Wort. „Toooooooooooooooor für den VfL Wolfsburg.“ Beim ein oder anderen FC-Fan dürfte das sicherlich für Irritationen gesorgt haben.

Und es war nicht das letzte Mal, dass Trippel zugunsten der Wölfinnen zum Mikrofon griff. Die starke Ewa Pajor schnürte bereits in der 33. Spielminute den Doppelpack und erhöhte auf 2:0 für Wolfsburg, ehe Jill Roord (42.) Potsdam kurz vor der Pause das dritte Ei in den Kasten legte.

Auch nach dem Seitenwechsel lief die Tor-Fabrik des VW-Klubs weiter heiß. In der 69. Spielminute traf Dominique Janssen sehenswert mit einem direkt verwandelten Freistoß zum 4:0 und markierte damit den Endstand der Partie. (cw)

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